Geza Gallos gestorben

Der ehemalige ÖFB-Teamspieler Geza Gallos ist am vergangenen Wochenende im Alter von 65 Jahren gestorben. Dies teilte sein einstiger Verein Rapid am Montag mit.

Geza Gallos starb am Sonntag nach langem und schwerem Leiden. Der äußerst beliebte Neufelder - er feierte im September seinen 65. Geburtstag - war nicht nur einer der besten Fußballspieler des Burgenlandes, er war auch zwischen 1969 und 1983 einer der Besten in Österreich. Als erst siebenter Burgenländer wurde er in das Nationalteam einberufen, er bestritt sechs Spiele - sein letztes am 8. Juni 1974 beim 0:0 gegen Italien.

Teamfähiger Spieler

Gallos begann bei seinem Heimatverein Neufeld, wechselte dann 1969 für ein Jahr zum SC Eisenstadt und wurde anschließend Rapidler. Sechs Saisonen war er - mit einer dreijährigen Unterbrechung beim LASK - für die Hütteldorfer tätig. In 212 Partien erzielte er 59 Treffer. Aber nicht das Tore schießen war seine Spezialität: Sondern es war seine Fähigkeit, seinen Mitspielern den Ball zu servieren. Als Hans Krankl 1978 mit 41 Treffern zum besten Torjäger Europas wurde, war bei etwa der Hälfte der Tore Geza Gallos der Vorbereiter. Nicht nur deshalb war der Goleador stets voll des Lobes für den um fünf Jahre älteren Teamkollegen. Er schätzte ihn vor allem als Mentor, als Routinier, der den jungen Goalgetter förderte und unterstützte.

Nach seiner Zeit bei Rapid spielte Gallos noch drei Jahre für Admira und eine Saison beim SC Neusiedl, wo er auch am 27. November 1982 bei der 0:1-Niederlage gegen die Austria seine letzte Bundesliga-Partie bestritt. Sein Trainer bei Neusiedl war der jetzige Sportdirektor der Austria Thomas Parits. In insgesamt 450 Bundesliga-Spielen erzielte Gallos 102 Tore.

Begräbnis am Freitag um 14.00 Uhr

Geza Gallos war beim Burgenländischen Wasserleitungsverband beschäftigt - unmittelbar nach seiner Pensionierung erkrankte er schwer. Das Begräbnis von Geza Gallos findet am kommenden Freitag um 14.00 Uhr in Neufeld statt.

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