Großbrand bei Entsorgungsfirma Hackl

Bei der Entsorgungsfirma Hackl in Wulkaprodersdorf (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) ist Freitagnacht ein Feuer ausgebrochen. Rund 350 Feuerwehrmitglieder waren auch Samstagfrüh noch im Löscheinsatz. Mittlerweile konnte „Brand aus“ gegeben werden.

Gegen 22.30 Uhr wurde die Feuerwehr Wulkaprodersdorf zu dem Brand alarmiert. Schon bei der Anfahrt zu der Entsorgungsfirma Hackl erkannten die Feuerwehrmitglieder das Ausmaß des Feuers: Schon von Weitem konnte man die Flammen sehen. Daraufhin wurden laufend weitere Feuerwehren nachalarmiert. Mittlerweile gibt es Hinweise zu einer möglichen Brandstiftung - mehr dazu in Wulkaprodersdorf: Hinweise auf Brandstiftung.

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350 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz

Den Feuerwehren gelang es, ein Übergreifen auf die angrenzende Halle zu verhindern.

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Bezirksfeuerwehrkommando Eisenstadt-Umgebung

Kampf gegen Übergreifen der Flammen

Rund 350 Feuerwehrmänner und -frauen, ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, versuchten brennende PET-Flaschen zu löschen. Den Feuerwehren gelang es, ein Übergreifen auf eine angrenzende Halle zu verhindern. Samstagnacht, gegen 22.00 Uhr, konnte „Brand aus“ gegeben werden.

Günter Prünner schildert Samstagfrüh im Interview mit dem ORF Burgenland den Ablauf des Großeinsatzes

Rund 70 Feuerwehrautos und eine Teleskopmastbühne waren im Einsatz. Unter anderem waren die Feuerwehren Wulkaprodersdorf, Steinbrunn, Zillingtal, Großhöflein, Siegendorf, Klingenbach, Zagersdorf, Eisenstadt, Trausdorf, Hornstein und Müllendorf im Einsatz. Auch das Rote Kreuz war präsent. Weitere Feuerwehren wurden laufend nachalarmiert.

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Bezirksfeuerwehrkommando Eisenstadt-Umgebung

Mitarbeiter der Entsorgungsfirma wurden nicht verletzt. Allerdings mussten zwei Feuerwehrmitglieder aufgrund von Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, sagte Prünner. Samstagfrüh entspannte sich die Lage beim Brand. „Es ist kein großer Brand mehr. Es ist jetzt nicht mehr extrem herausfordernd, aber es wird noch ein wenig dauern“, so Gerald Klemenschitz vom Bezirksfeuerwehrkommando. In der Früh waren noch bis zu 200 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Löschmaßnahmen wurden mit schwerem Atemschutz vorgenommen. Am Samstag um 21.58 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden.

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