Manfried Rauchensteiner und Reindling

Der Historiker Manfried Rauchensteiner mit seinem Buch „Unter Beobachtung – Österreich seit 1918“. Der gebürtige Kärntner ist begeisterter Hobbykoch. Bei uns bäckt er Reindling.

Zutaten:

Germteig:

  • ¾ kg Mehl
  • 2 ganze Eier
  • 1 Pkg. Germ
  • ca. ½ Liter Milch
  • Butter
  • Zucker
  • Salz

Fülle:

  • 15 dag Nüsse, grob gehackt
  • Zucker
  • Zimt
  • Rosinen
  • Butter

Zubereitung:

Die Germ in einer großen Schale in etwas warmer Milch auflösen und mit einem TL Zucker und zwei EL Mehl an einem warmen Ort gehen zugedeckt gelassen. In der Zwischenzeit die übrige Milch wärmen, die Eier darin versprudeln und drei EL Zucker und ein Stück Butter dazugeben. Mehl salzen, in eine große Schüssel geben und mit dem Dampfl und der Milch-Ei-Mischung verrühren. Den Teig so lange schlagen, bis er sich vom Kochlöffel zu lösen beginnt. Danach die Ränder mit Mehl einstauben, die Schüssel mit einem Tuch abdecken und gehen lassen.

Sendungshinweis

„Mahlzeit Burgenland“, 01.03.2018

Wenn der Teig gegangen ist, wird er auf einem bemehlten Brett eher dünn ausgewalkt. Es sollen keine Löcher entstehen. Dann werden Nüsse, Zimt, Zucker und Rosinen auf den Teig gegeben – je mehr desto besser. Wichtig ist, dass die Fülle bis an den Rand geht. Butterflöckchen auf die Fülle verteilen, damit der Reindling saftiger wird.

Den Teig einrollen und in eine gut gebutterte Gugelhupfform gegeben. Den Reindling nochmals gehen lassen, bis er über den Rand zu steigen beginnt. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 °C ca. 30 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob kein Teig mehr haften bleibt. Zum Schluss wird der Reindling aus der Form auf einen Teller oder eine Platte gestürzt.

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