Pichowetz klagt Seefestspiele Mörbisch

Der Schauspieler und Theaterdirektor Gerald Pichowetz klagt die Seefestspiele Mörbisch. Pichowetz hätte die Nachfolge von Intendantin Dagmar Schellenberger antreten sollen. Zum Inhalt der Klage hat sich bisher niemand geäußert.

Der Geschäftsführer der Seefestspiele Mörbisch, Dietmar Posteiner, bestätigte gegenüber dem ORF Burgenland, dass Pichowetz Klage eingereicht hat. Zum Inhalt äußert sich Posteiner allerdings nicht. Er verwies dazu auf eine Verschwiegenheitserklärung, welche seitens der Seefestspiele im Zuge der Trennung von Pichowetz abgegeben wurde. Die Klage sei am 29. November eingelangt. Er habe sie vor wenigen Tagen an den Anwalt weitergeleitet.

Unterschiedliche Vorstellungen als Trennungsgrund

Der vor allem aus der ORF-Serie „Kaisermühlen Blues“ bekannte Pichowetz war im Oktober des Vorjahres als neuer Mörbisch-Intendant vorgestellt worden, nachdem er beim Hearing als Bester abgeschnitten hatte. Er sollte 2018 Dagmar Schellenberger nachfolgen. Ende Mai des heurigen Jahres wurde allerdings bekannt, dass Pichowetz das Amt doch nicht antreten werde. Als Gründe wurden unterschiedliche Vorstellungen bei der künstlerischen Neuausrichtung von Mörbisch genannt. In einer Pressekonferenz wurde daraufhin der Sänger Peter Edelmann als neuer künstlerischer Direktor der Seefestspiele präsentiert - mehr dazu in Seefestspiele: Edelmann statt Pichowetz.

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