Gasflamme
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Wirtschaft

Steigende Wechselraten bei Strom und Gas

8.805 Kunden und Kundinnen haben im vergangenen Jahr im Burgenland ihren Strom- bzw. Gasanbieter gewechselt. Das seien deutlich mehr als im Jahr davor, hieß es von der Regulierungsbehörde E-Control. Auch erneuerbare Energien seien weiter im Aufwind.

„Von den 8.805 Wechslern im Burgenland suchten sich 5.872 einen neuen Strom- und 2.933 einen neuen Gaslieferanten“, sagte E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch zur aktuell vorliegenden Marktstatistik. Das entspreche Wechselraten von 2,6 Prozent bei Strom und 5,7 Prozent bei Gas. Der Wettbewerb komme langsam wieder in Schwung. Etliche Konsumentinnen und Konsumenten hätten 2022 Verträge zu damals noch höheren Preisen abgeschlossen und nach Auslaufen der Bindefrist die Chance genutzt, bei einem Lieferantenwechsel Geld zu sparen.

Niederösterreich Spitzenreiter bei Anbieterwechsel

In Österreich wechselten im Vorjahr 345.649 Menschen ihre Strom- und/oder Gasanbieter gewechselt – das sei im Vergleich zu 2022 ein deutliches Plus. 2023 betrugen die Wechselraten bei Strom 3,9 Prozent und 7,9 Prozent bei Gas. Spitzenreiter bei den Wechslern nach Bundesländern gesehen war – im Verhältnis zur Kundenzahl – sowohl bei Strom (10,6 Prozent) als auch bei Gas (14,9 Prozent) Niederösterreich. Das seien die höchsten je in einem Bundesland erreichten Wechselraten seit Liberalisierungsbeginn, so Urbantschitsch.

PV-anlagen weiterhin sehr gefragt

Die Energiemärkte hätten sich zwar wieder etwas beruhigt, die Turbulenzen der vergangenen Jahre aber Spuren hinterlassen, hieß es von der E-Control. Die Nachfrage nach erneuerbaren Technologien – vor allem nach Photovoltaikanlagen – würde dementsprechend ungebremst weitergehen.