Drohne fliegt in der Dämmerung
Österreichisches Bundesheer
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Chronik

Weiterhin weniger Flüchtlingsaufgriffe

In den vergangenen drei Monaten ist die Zahl der Aufgriffe von Geschleppten beziehungsweise Geflüchteten an der burgenländisch-ungarischen Grenze laut Innenministerium deutlich zurückgegangen. Seit Ende Oktober 2023 habe es pro Monat im Schnitt 100 Aufgriffe gegeben.

Um den Rückgang zu verdeutlichen, verweist das Innenministerium auf die Aufgriffszahlen ein Jahr davor: So habe es im November und Dezember 2022 knapp 8.000 beziehungsweise 5.000 Aufgriffe gegeben und im Jänner 2023 seien rund 2.300 Menschen im Burgenland aufgegriffen worden.

Ministerium: Schlepper machen keine Winterpause

Die Winterzeit habe für die Ausübung der Schlepperkriminalität keine Auswirkung, hieß es in einer Aussendung des Innenministeriums vom Sonntag: „Die Schlepperei ist ein Geschäftsmodell der organisierten Kriminalität, die völlig losgelöst von Temperaturen erfolgt. Trotz gleichbleibend hohem Migrationsdruck kommt es nur zu Routenverlagerungen und nicht zu saisonalen Schwankungen.“

Türkei neues Mitglied in Task Force „Western Balkans“

Das Innenministerium sieht die internationale Vernetzung der Schlepperbekämpfung, etwa in der Task Force „Western Balkans“, als einen der Gründe für den deutlichen Rückgang bei den Aufgriffszahlen. Nun sei die Task Force mit der Türkei um ein wichtiges Mitglied gewachsen.