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Chronik

Unternehmer startete Hilfsaktion für Griechenland

Für den pensionierten Bauunternehmer Andreas Waha aus St. Margareten ist die griechische Halbinsel Pilion zur zweiten Heimat geworden. Doch im vergangenen Sommer haben schwere Überschwemmungen das Urlaubsparadies in ein Katastrophengebiet verwandelt. Andreas Waha reagierte prompt und startete eine Hilfsaktion.

Mehrere Wochen im Jahr verbringt Andreas Waha in seinem Ferienhaus auf der Halbinsel Pilion. Er war auch vor Ort, als Anfang September schwere Unwetter die Halbinsel verwüsteten. Waha hatte Glück, sein Haus in Horto blieb unbeschadet, im Nachbardorf hingegen haben die Menschen so gut wie alles verloren.

Burgenländer startet Hilfsaktion für Griechenland

Für den pensionierten Bauunternehmer Andreas Waha aus St. Margareten ist die griechische Halbinsel Pilion zur zweiten Heimat geworden. Mehrere Wochen im Jahr verbringt er dort in seinem Ferienhaus am Meer. Doch im vergangenen Sommer haben schwere Überschwemmungen das Urlaubsparadies in ein Katastrophengebiet verwandelt. Andreas Waha hat prompt reagiert und eine Hilfsaktion gestartet.

„Viele waren in einer Schockstarre“

Der pensionierte Bauunternehmer lernte wenig später den 88-jährigen Griechen Costas kennen, der durch die Unwetter sein Hab und Gut verloren hat. „Ich habe mir gedacht, der braucht einfach Hilfe“, so Waha. Es war kein Einzelfall Andreas Waha hat unzählige Beispiele für Familien, die vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. „Mir ging diese Situation persönlich sehr nahe. Die Menschen dort waren wie in einer Art Schockstarre und sind in ihrem Elend gesessen und haben auf Hilfe gewartet, aber vom Staat ist keine Hilfe gekommen“. Das sei der Grundgedanke gewesen, diesen Menschen zu helfen, sagte Waha.

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Zahlreiche Häuser wurden durch die Unwetter zerstört
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Andreas Waha half bei der Spendenverteilung in Griechenland
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Der örtliche Pfarrer, Papa Stelios begutachtet die enormen Schäden
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Andreas Waha, Costas und Pfarrer Stelios

Andreas Waha kontaktierte sofort seine Freunde und Geschäftspartner, bat sie um Spenden. Mit den ersten 15.000 Euro reiste er zurück nach Horto. Gemeinsam mit dem örtlichen Pfarrer, Papa Stelios, versuchte er die größte Not zu lindern. „Mein Bruder und ich sind gemeinsam zu den Häusern gefahren und haben dort erfasst, was sie brauchen“, so Waha. Egal ob Waschmaschine, Kühlschrank oder Kinderkleidung, die am dringendsten benötigten Güter werden direkt an die Familien geliefert. Papa Stelios schickt penibel für jeden verwendeten Spenden-Euro einen Beleg.

Waha fliegt erneut nach Griechenland

Obwohl der Schaden in Griechenland enorm ist, sei die Aktion mehr als nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. „Wir wollen den Griechen zeigen, dass sie nicht alleine gelassen werden“, sagte Waha. Deshalb sammelt Andreas Waha weiter. Kommenden Montag fliegt er bereits mit den nächsten 15.000 Euro nach Griechenland.