Rotkreuz-Übung
ORF/Gabi Schiller
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Chronik

Rotkreuz-Übung der Superlative

Mehr als 400 Mitarbeitende des Roten Kreuzes aus ganz Österreich sind seit Donnerstag in Heiligenkreuz stationiert gewesen, um im Südburgenland an der Katastrophenübung „Uhudler 2023“ teilzunehmen. 15 Unfallszenarien wurden simuliert – etwa eine Flugzeugkollision am Flughafen Punitz.

Andere Übungsszenarien waren zum Beispiel eine Massenpanik nach einem Blitzschlag, ein Kanu-Unfall und ein Unfall mit Essigsäure. Zwei Tage lang wurde den Teilnehmenden alles abverlangt. Viele Szenarien fanden parallel statt und stellten so besonders hohe Ansprüche an die Einsatzleitung. Ziel der Übung war es, das Zusammenspiel der verschiedenen Einheiten des Roten Kreuzes ebenso zu trainieren wie die Kooperation mit anderen Einsatzorganisationen wie der Feuerwehr und der Polizei. Nach der Abschluss der Großübung sprachen die Verantwortlichen von einem vollen Erfolg.

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Rotkreuz-Übungsszenario auf dem Flughafen in Punitz
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Rotkreuz-Übungsszenario auf dem Flughafen in Punitz
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Rotkreuz-Übungsszenario auf dem Flughafen in Punitz
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Rotkreuz-Übungsszenario auf dem Flughafen in Punitz
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Rotkreuz-Übungsszenario auf dem Flughafen in Punitz
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Rotkreuz-Übungsszenario auf dem Flughafen in Punitz
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Rotkreuz-Übungsszenario auf dem Flughafen in Punitz
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Rotkreuz-Übungsszenario auf dem Flughafen in Punitz
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Rotkreuz-Übungsszenario auf dem Flughafen in Punitz
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Rotkreuz-Übungsszenario auf dem Flughafen in Punitz
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Rotkreuz-Übungsszenario auf dem Flughafen in Punitz
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Besprechung der Einsatzleitung bei der Rotkreuz-Übung

Foitik: Starkes Zeichen der freiwilligen Hilfe

„Nach dem großen Einsatz während der Pandemie ist es wieder Zeit, uns österreichweit für kommende Katastrophen bestens vorzubereiten“, betonte Bundesrettungskommandant Gerry Foitik. Die Übung im Raum Güssing sei ein wichtiges Instrument und ein starkes Zeichen der freiwilligen, professionellen Hilfe gewesen.

Monatelange Vorbereitung

Einsatzleiter der Übung war der Leiter des Rettungsdienstes vom Roten Kreuz Burgenland, Hans Peter Polzer. Die Logistik hinter der Großübung sei „natürlich ein Wahnsinn“, erzählte Polzer: „Wir haben ein paar Monate mit sehr, sehr vielen Menschen zusammengearbeitet, um das vorzubereiten.“ Das Burgenland sei vom Norden bis in den Süden mit sehr vielen Mitarbeitern, die die Übungsszenarien mit großem Engagement vorbereitet hätten, involviert gewesen.

Rotkreuz-Übung auf dem Flughafen Punitz

450 Menschen in Zeltlager untergebracht

Man habe auch 450 Menschen, die in Zeltlager in Heiligenkreuz schlafen, zu versorgen, so Polzer. Man habe dort auf dem alten Sportplatz circa 40 Zelte aufgestellt, es müssten insgesamt 1.500 Frühstücke zubereitet werden und ungefähr 4.000 Hauptspeisen. Dafür gebe es drei Feldküchen, die direkt vor Ort das Ganze zubereiteten und zur Verfügung stellen. An der Katastrophenübung waren laut Polzer insgesamt 700 bis 800 Menschen beteiligt: Beobachter, Figuranten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes, die tatsächlich an den Szenarien teilnehmen, Wasserrettung und Feuerwehren.