Plan wie Oberwart aussehen soll
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Kultur

Mehr Bäume, weniger Autos in Oberwart

Das Stadtzentrum von Oberwart soll eine klimafitte Promenade bekommen – das ist das Ergebnis eines Architekturwettbewerbs, den Oberwart heuer im März ausschrieb. Unter acht Einreichungen wählte die Jury nun das Projekt des Wiener Büros „3:0 Landschaftsarchitektur“ aus.

Grüner, kühler, hübscher – so wünschen sich die Oberwarter ihr Stadtzentrum. Und das sollen sie auch bekommen: Das siegreiche Architekturprojekt sieht vor, dass die Wiener Straße, ein Asphaltdschungel mit Durchzugsschwerverkehr, zum grünen Band wird. Unter anderem sollen 200 Bäume gepflanzt werden. So, dass sie auch alt und mächtig werden können.

Einladende Promenade soll entstehen

Entstehen soll eine einladende Promenade, die zum Verweilen animiert, wie das Jurymitglied, die Landschaftsplanerin Karin Graf, erklärt. „Das heißt, dass es mehr Raum zum Flanieren gibt und dass insofern auch eine Alltagstauglichkeit da ist, als der Verkehr stehen bleibt und man trotzdem und man trotzdem noch in die Trafik oder zum Fleischer fahren kann“, so Graf.

Die Innenstadt Oberwarts
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Der Busbahnhof vor dem Rathaus soll verlegt und die Wiener Straße zum „grünen Band“ werden

Busbahnhof wird verlegt

Denn der Verkehr soll nicht zur Gänze aus dem Stadtzentrum verbannt werden. Begegnungszonen mit 20 km/h Höchstgeschwindigkeit sind geplant. Der Busbahnhof vor dem Rathaus wird verlegt. Ein mutiges Vorhaben, aber notwendig, sagt Bürgermeister Georg Rosner (ÖVP).

„Wir haben uns für dieses Projekt entschieden, weil es ganz anders ist. Es soll für die Region ein Leuchtturmprojekt werden. Und ich wünsche mir, dass dann Menschen aus anderen Städten hierher kommen und sagen ‚Wow, das ist schön in Oberwart, so müssen wir das auch machen‘“, so Rosner. Doch vorerst ist alles noch Zukunftsmusik, jetzt beginnt erst die Planung für die klimafitte Promenade von Oberwart.