Hände eines Mannes schreiben auf Computer Tastatur (Laptoptastatur)
ORF.at/Zita Klimek
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Chronik

Online-Betrug mit Brennholz-Angebot

Immer öfter nutzen Kriminelle soziale Medien als Plattform für betrügerische Geschäfte, warnt der AK-Konsumentenschutz. So glaubte ein Nordburgenländer, auf Facebook einen günstigen Deal für Brennholz gefunden zu haben. Er überwies 2.750 Euro, doch die Ware kam nie an.

In dem Glauben, günstig Brennholz zu kaufen, hatte der Mann im Voraus 1.800 Euro an ein vermeintliches Vorarlberger Unternehmen überwiesen. Um einen Rabatt von 20 Prozent zu erhalten, müsse er mehr bestellen, behaupteten die Betrüger danach. Der Mann überwies weitere 950 Euro, die bestellte Ware kam allerdings nie an.

Mann wurde bei weiterer Forderung misstrauisch

Als das dubiose Unternehmen erneut 850 Euro forderte, wurde der Mann misstrauisch. Er konsultierte die Konsumentenberatung der Arbeiterkammer. Diese klärte ihn darüber auf, dass er Opfer eines Betrugs geworden war. Der Geschädigte leistete keine weiteren Zahlungen und wandte sich an die Polizei. Auf den Kosten von insgesamt 2.750 Euro blieb er allerdings sitzen.

AK: Vorsicht bei Vorauszahlungen

Derart hohe Geldverluste können vermieden werden, heißt es von den Konsumentenschützern der Arbeiterkammer Burgenland. Vorauszahlungen sollten generell nur dann getätigt werden, wenn man dem Anbieter zu 100 Prozent vertrauen könne.