Storchenküken in Rust aus Dachrinne gerettet
Feuerwehr Eisenstadt
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Chronik

Erste Jungstörche im burgenländischen Rust geschlüpft

Über den Dächern der Freistadt Rust herrscht derzeit wieder reges Treiben. Die Störche sind aus dem Süden zurückgekehrt, insgesamt 21 Paare haben heuer ihre Nester in der Storchenstadt bezogen, sagte Josef Karassowitsch, Obmann des Storchenvereins, im Gespräch mit der APA.

Auch die ersten Jungtiere sind laut Karassowitsch bereits geschlüpft, in einigen Nester werde noch gebrütet. In einem der Nester habe man bereits Jungstörche sehen können, wie viele es derzeit sind, sei aber unklar, so Karassowitsch. Mit 21 Paaren sind heuer in etwa so viele nach Rust gekommen wie im Vorjahr. Damals waren es 22 Storchenpaare, von denen 15 insgesamt 42 Jungtiere ausbrüteten. Die ersten Störche sind heuer Mitte März ins Burgenland zurückgekehrt. Im September werden sie ihr Sommerquartier dann wieder Richtung Süden verlassen.

Storchenküken aus Dachrinne gerettet

Erst am Mittwochnachmittag ist ein Storchenbaby in einer Dachrinne gelandet. Die Feuerwehr konnte es mittels Drehleiter retten, berichtete die Stadtfeuerwehr Eisenstadt, die zur Unterstützung ausgerückt war. Passanten meldeten gegen 14.00 Uhr, dass ein Küken aus dem Nest in die Dachrinne gefallen war. Die Feuerwehr Rust bat die Eisenstädter Florianis darauhfhin um Hilfe, damit der junge Storch mit der Teleskopmastbühne vom Dach geholt werden kann.

Storchenküken in Rust aus Dachrinne gerettet
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Wie sich herausstellte, hatte die Storchenmutter drei weitere Junge zu versorgen, das schwächste Jungtier dürfte von ihr aus dem Nest geschubst worden sein. Die Feuerwehr brachte das gerettete Küken daher in die Aufzuchtstation.