Es sind die letzten Trainingseinheiten vor dem Saisonstart. Die Oberwart Gunners starten Sonntag auswärts gegen Traiskirchen ins neue Spieljahr. „In drei Jahren hat es jetzt zwei Mal Play-Offs gegeben, und wir waren da zwei Mal im Halbfinale. Es muss der logische Schritt sein, ins Finale gehen zu wollen. Ansonsten wird es ja langweilig“, so Trainer Horst Leitner.

Erreicht werden soll das mit einer guten Mischung heimischer Kräfte und neuer Legionäre. Vier Amerikaner und der griechische Spielmacher Chatsinokolas sollen Stars wie Quincy Diggs ersetzen. Dazu kommen die einheimischen Leistungsträger um Kapitän Sebastian Käferle. Um langfristig vorne mitzuspielen, sind gute Leistungen der jungen Spieler wie Edi Patekar und Jonathan Knessl notwendig. „Ich möchte einen Schritt nach vorne zu machen. Das habe ich bereits erreicht, jetzt muss ich es nur mehr zeigen. Ich möchte eine Führungsrolle erarbeiten und diese Rolle auch halten“, so Jonathan Knessl.
Rückkehr der Zuschauer in den Hallen
Spieler und Trainer freuen sich jedenfalls auf die neue Saison, bei der wieder Zuschauer zugelassen sind. Die Vorbereitung ist bislang nicht optimal verlaufen. „Es gibt Ups and Downs, und wir haben bis jetzt noch nicht verinnerlicht, was es bedeutet, für uns zu spielen als Mannschaft. Im Großen und ganzen ist die Pre-Season gut verlaufen, aber nicht so wie wir es von den Resultaten her erwünscht haben“, so Trainer Leitner.

Nach einer vom Coronavirus bestimmten Saison soll heuer alles möglichst normal laufen. Daher gilt ligaintern ab November die 1G-Regel. Ab 1.November werden in der Superliga nur geimpfte Spieler spielen. Die Coaches sind geimpft, die rote Gruppe ist geimpft – da gehören auch die Schiedsrichter dazu. Ich glaube, das ist in Europa wahrscheinlich einzigartig", so Johannes Wiesmann, Geschäftsführer der Basketball Superliga. Die großen Favoriten auf den Titel sind wohl der BC Vienna, Kapfenberg oder Titelverteidiger Gmunden. Mit den Oberwart Gunners ist im Kapmpf um diese Trophäe aber auch zu rechnen.