Training beim SV Mattersburg
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Sport

SVM: Vorfreude auf Wiederbeginn der Liga

Die Fußball-Bundesliga nimmt am Dienstag wieder den Spielbetrieb auf. Für den SV Mattersburg rücken nun wieder Tore, Punkte und Erfolge in den Mittelpunkt des Interesses. Die Mattersburger müssen in den bevorstehenden zehn Spielen um den Klassenerhalt kämpfen.

Nach fast drei Monaten Corona-Pause und nach nur zwei Wochen normalem Mannschaftstraining freuen sich Spieler und Betreuer auf das erste Bewerbsspiel. Am Dienstag um 18:30 Uhr treffen die Mattersburger zuhause auf den SCR Altach. Es ist das erste Spiel der Burgenländer in der Qualifikationsgruppe der Bundesliga.

Erster Schritt im Kampf um Klassenerhalt

Gegen die Vorarlberger hat Mattersburg in der bisherigen schon vier Punkte geholt. so Trainer Franz Ponweiser. „Es wird wichtig sein, hinten stabil zu stehen. Wir wollen das Zu-Null so lange wie möglich halten und dann im Umschaltspielt gut reüssieren“, so Trainer Franz Ponweiser. „Wir freuen uns auf das Spiel. Wir möchten so schnell wie möglich verhindern, dass wir etwas mit dem Abstiegskampf zu tun bekommen. Dafür müssen wir gut in die Spiele starten“, ergänzt Verteidiger David Nemeth.

Trainer Franz Ponweiser
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Trainer Franz Ponweiser beim Training

Die Corona-Pandemie hat vor allem das Trainerteam gefordert. An einen normalen Trainingsplan wie bei einer Saison-Vorbereitung im Sommer war nicht zu denken. „Eine Schwierigkeit, die aber alle Teams vermutlich haben, ist die Trainingssteuerung. Wir müssen uns doch auf fünf Wochen mit englischen Runden einstellen, das war schon eine Herausforderung“, so so Trainer Ponweiser.

Verletzte Spieler kehren wieder zurück

Neu sind für alle Teams die Spiele ohne Zuschauer, sie sind wegen der Corona-Pandemie nicht zugelassen. Beim SVM vergleicht man das mit der täglichen Trainingssituation. „Es ist eine eigene Stimmung, aber wenn man es auf den Fußball runterbricht, dann bleibt es das gleiche Spiel. Man muss lernen, mit den äußeren Umständen umzugehen“, so Mittelfelspieler Philipp Erhardt. Einen Vorteil hat die lange Pause, denn zuletzt verletzte Spieler wie Andreas Gruber oder Jano sind wieder fit. Sie sind wichtige Bausteine im Kampf um den Klassenerhalt.