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Bildung

Tägliche Turnstunde: Erfolg im Burgenland

In Neusiedl am See ist am Montag der burgenländische Schulsportbericht 2019 vorgestellt worden. Die burgenländischen Schülerinnen und Schüler waren in vielen unterschiedlichen Sportarten erfolgreich – sogar im Wintersport. Die tägliche Turnstunde werde im Burgenland gut angenommen, hieß es.

Von B wie Badminton bis V wie Volleyball – im burgenländischen Schulsportbericht sind die sportlichen Erfoge der burgenländischen Schülerinnen und Schüler im Jahr 2019 verewigt. Auffällig: Neben Klassikern wie Fußball und Basketball waren die Schüler auch in ungwöhnichen Sportarten aktiv – etwa im Floorball, oder im Langlauf.

„Wir konnten heuer erstmals im Burgeland eine Medaille bei den nordischen Schimeisterschaften erreichen. Burgenland ist nicht das Schisportland, aber wir sind trotzdem Dritter im Langlaufen geworden“, so Harald Ziniel, Fachinspektor für Bewegung und Sport in der Bildungsdirektion Burgenland.

Kinder für Sport begeistern

In etwas mehr als drei Viertel der burgenländischen Schulen gibt es die tägliche Turnstunde. Es sei wichtig, die Kinder schon früh für Sport zu begeistern, sagte Bildungslandesrätin Daniela Winkler (SPÖ). „Sie sitzen schon sehr viel, sie haben sehr viele geistige Tätigkeiten, wie Mathematik, Schreiben. Da ist es einfach gut, wenn sich die Kinder täglich bewegen – das fördert auch das Lernen und die geistige Aufnahmefähigkeit“, so Winkler.

„Durch diese technologische Revolution, würde ich einmal sagen, die es in den letzten Jahren gegeben hat, sitzen immer mehr Kinder vor dem Ipad, vor dem Handy, und betreiben immer weniger Sport“, ergänzte Hans Niessl, Präsident von Sport Austria, ehemals BSO.

Niessl, Winkler, Ziniel
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Hans Niessl, Präsident von Sport Austria, Bildungslandesrätin Daniela Winkler (SPÖ) und Harald Ziniel, Fachinspektor für Bewegung und Sport in der Bildungsdirektion Burgenland

Sportstätten öffnen

Um die Kinder in Schulen noch besser für den Sport zu begeistern, forderte er eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den Sportvereinen und den Schulen. Außerdem müsse die Öffnung der Sportstätten von Bundesschulen besser funktionieren. Trainingsplätze, etwa von Gymnasien, werden noch zu selten genützt, so Niessl.