Erstmals würden damit zehn Prozent des Gesamtaufwandes in Höhe von 205 Millionen Euro in die Erneuerung und Erweiterung der burgenländischen Spitalversorgung fließen, hieß es in der Aussendung. Das größte Projekt sei der Neubau der Küche im Krankenhaus Oberpullendorf um 5,3 Millionen Euro, so KRAGES-Geschäftsführer Harald Keckeis. Außerdem sollen in Oberpullendorf das Personalwohnhaus generalsaniert und ein neuer Aufwachraum in der Intensivstation eingerichtet werden.

Im Krankenhaus Güssing wird um 2,5 Millionen Euro eine Akut- Geriatrie und Remobilisierung errichtet. In Oberwart wird in einen neuen Computertomografen investiert. Alle urologischen, gynäkologischen und chirurgischen Stationen sollen mit „Videotürmen“ ausgestattet werden. Flächendeckend wird außerdem in allen Landesspitälern die „Elektronische Fieberkurve“, eine computergestützte Visite und Medikamentendokumentation, ausgerollt.
„Masterplan Burgenlands Spitäler“ wird umgesetzt
Im kommenden Jahr sollen auch erste Schritte zur Umsetzung des kürzlich präsentierten „Masterplan Burgenlands Spitäler“, der als zentrales Projekt den Neubau eines Krankenhauses im Bezirk Neusiedl am See enthält, erfolgen. Der Spatenstich für den Neubau des Krankenhauses Oberwart soll laut Keckeis auch 2020 erfolgen.