Taucher im Wasser
Tauchdienst Burgenland
Tauchdienst Burgenland
Chronik

Drei neue Feuerwehrtaucher

Der in Mattersburg stationierte Feuerwehrtauchdienst des Landesfeuerwehrkommandos Burgenland hat seit kurzem drei neue Feuerwehreinsatztaucher in seinen Reihen. Pro Jahr haben die Feuerwehrtaucher im Schnitt zwischen fünf und zehn Einsätze.

Der Feuerwehrtauchdienst wurde im Jahr 1967 gegründet. Aktuell zählt er 37 Mitglieder. Die Feuerwehrtaucher seien für technische Einsätze wie Bergungen von Fahrzeugen, Kriegsrelikten und letztendlich auch Menschen aus Gewässern zuständig, sagte Feuerwehr-Pressereferent Thorsten Böcker.

Taucher im Wasser
Tauchdienst Burgenland
Die Ausbildung zum Feuerwehrtaucher dauert bis zu fünf Jahre

Keine Nachwuchssorgen

Die mehrstufige Ausbildung zum Feuerwehrtaucher ist komplex und dauert mehrere Jahre. Wenn alles gut laufe, müsse man mit einer Ausbildungsdauer von drei bis fünf Jahren rechnen, erklärte Böcker. Umso erfreulicher sei das rege Interesse an der Ausbildung, es gebe keine Nachwuchsprobleme.

Ein Teilnehmer am jüngsten Lehrgang ist Gerald Dorfmeister aus Sigleß. Er ist seit 15 Jahren Feuerwehrmitglied, seit 2016 absolviert er die Ausbildung zum Feuerwehrtaucher. „Das reizt mich halt, die komplizierten Einsätze“, so Dorfmeister. Unter Wasser sei es nicht so wie in der Karibik, dass man 50 Meter weit sehe, sondern er sehe oft nicht einmal fünf Zentimeter und müsse alles durch Ertasten machen.