Eibisch: Freund der Kinder zum Essen und Färben

Der Eibisch gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Die heimische Heilpflanze mit den samtig behaarten Blättern und zartrosa Blüten gehört zur Familie der Malvengewächse. Sie eignet sich im Garten als Solitär- und Hintergrundstaude.

Schon seit der Antike gehört der Eibisch zu den hochgeschätzten Heilpflanzen. Sein wichtigster Inhaltsstoff ist der Schleim. Schleimstoffe tragen zur Reizmilderung bei, indem sie sich als feine Schicht über entzündete Stellen legen. So kann die Entzündung schneller abheilen.

Eibisch, Wilde Malve und Stockrose

Uschi Zezelitsch erklärt den Nutzen von drei Malven-Gewächsen.

Die Wurzeln wurden früher zur Herstellung von Marshmallows verwendet. Auch die berühmten Eibischzuckerl werden daraus hergestellt. Obwohl langweilig im Geschmack wurden die Wurzeln auch gerne als Zuspeise, zuerst gekocht und dann gebraten, gegessen. Blätter und Blüten können z.B. für Salate verwendet werden.

Sendungshinweis

„Radio Burgenland Vormittag“, 03.07.2018

Eibisch hilft in erster Linie bei Erkrankungen der Atmungsorgane und entzündeten Magen- und Darmschleimhäuten. Seine Schleimstoffe sind überall dort richtig eingesetzt, wo Sie eine einhüllende, schützende Wirkung brauchen. Es gibt außerdem gute Erfahrungen bei der Behandlung von Fieberblasen und Sonnenbrand. Dazu kann man auch selbst gemachtes Gel verwenden.

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