Müllberg aus Plastik reduzieren

Der Müllberg aus Plastik wächst immer weiter. Allein im Burgenland ist der Anteil von Leichtstoffen im Müll von 6.900 Tonnen auf zuletzt fast 8.000 Tonnen angestiegen. Der Burgenländische Müllverband möchte nun animieren, Plastik einzusparen.

Das Problem mit Plastik ist, dass es hunderte Jahre dauert, bis es sich in der freien Natur von alleine zersetzt - wiederverwertet wird nur ein kleiner Teil. Das ist nicht nur für die Umwelt schlecht, sondern auch eine enorme Ressourcenverschwendung.

Bis 2020 sollen laut EU und Bundesregierung Plastiksackerl, Strohhalme und Wattestäbchen aus den heimischen Einkaufs-Regalen verschwinden oder durch umweltfreundliche Alternativen ersetzt werden. Aber jeder von uns kann schon jetzt zur Vermeidung oder zumindest zur Reduktion von Plastikmüll beitragen.

Johann Janisch vom Burgenländischen Müllverband

Tipps zur Vermeidung von Plastik

Unnötige Plastikverpackungen einsparen

„Grundsätzlich muss man sagen, dass Kunststoff ein Werkstoff ist, der sehr breit Anwendung findet, aber man sollte darauf achten, dass man bei Produkten, die dem Ein-Weg-Konsum dienen, Plastik vermeidet. Da kann man beim Einkauf viel machen. Ein Beispiel: Man muss die Banane nicht in ein eigenes Sackerl geben, man kann die Klebeetikette auch direkt auf die Banane kleben und so schon wieder ein Plastiksackerl sparen“, so Johann Janisch vom Burgenländischen Müllverband.