Luka Wraber
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Sport

Luka Wraber: Engagement wird gewürdigt

Badminton-Ass Luka Wraber hat sich für die Olympischen Spiele qualifizieren wollen. Dann kam die Coronavirus-Pandemie und damit die Verschiebung der Spiele. Wraber änderte seine Pläne, unterzog sich einer Schulter-Operation und konzentriert sich nun auf ein Benefiz-Projekt.

Vor drei Monaten wurde Luka Wraber an der Schulter operiert. Der Weg zurück ist lang. „Wenn man den Arm vier Wochen in einer Schlinge hat und nichts macht, dann verliert man jeden Muskel. Es ist ein hartes Stück Arbeit, dass ich das alles wieder zurückbekomme. Ich hoffe, dass ich bis zum Ende des Jahres wieder auf das Badminton-Feld wieder zurückkehren kann“, so Wraber.

Luka Wraber
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In Brasilien wird Kindern geholfen, einer sinnvollen Aktivität nachzugehen

Luka Wraber trainiert hart für sein Comeback, es bleibt aber auch Zeit für sein Herzensprojekt „SoliBad“. Der Name steht für „Solidarität und Badminton“. „Die Badminton-Community versucht finanzielle und andere Mittel für diverse Projekte aufzutreiben“, erklärt Wraber. Ein Hilfsprojekt findet etwa in Brasilien statt. „Da finanziert ‚SoliBat‘ einer Gruppe von Kindern die Möglichkeit, am Vormittag in die Schule zu gehen und am Nachmittag sich einer sinnvollen Aktivität zu widmen – in dem Fall, Badminton zu spielen“, so Wraber.

Sendungshinweis:

„Burgenland heute“, 05.11.2020

Seit zehn Jahren engagiert

Wraber engagiert sich seit zehn Jahren für „SoliBad“ als Botschafter. Sein Engagement wurde jetzt mit der Nominierung für den von der Sporthilfe initiierten Preis „Sportler mit Herz“ belohnt. „Es war ein Wahnsinn zu sehen, wie sich das vor allem auf Instagram und Facebook in der Badminton-Community entwickelt hat. Die ganzen Topstars haben begonnen, das Projekt zu teilen und ihre Follower zum Voten aufzurufen. Ich war echt überrascht, wie sich das verbreitet hat“, so Wraber.

Luka Wraber am Ergometer
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Wrabers großes Ziel ist die Teilnahme bei den Olympischen Spielen in Tokio

Ob Wraber den Preis bekommt, erfährt er am 10. November bei der österreichischen Galanacht des Sports. Bis dorthin arbeitet der Spieler von der ASKÖ Neudörfl weiter daran, um im nächsten Jahr zu den Olympischen Spielen fahren zu dürfen. „Ich befinde mich in einer sehr guten Ausgangslage und bin dementsprechend zuversichtlich, dass ich das schaffen werde“, so Wraber.