Aroniabeere
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„Uschi hoch zu Beet“

Heilsame Aroniabeere

Als Kräuterexpertin Uschi Zezelitschs Hündin krank war, hat sie nach verschiedenen Heilungsmöglichkeiten Ausschau gehalten. Dabei hörte sie die Geschichte von einer sehr kranken Alpaka-Stute, die mit Aroniabeeren wieder ganz gesund wurde.

So kam es, dass Uschi Zezelitsch vor einigen Jahren die Aroniabeere, auch Apfelbeere genannt, genauer kennenlernte. Die Wissenschaft beschäftigt sich mit dieser bioaktiven Powerbeere schon seit einiger Zeit besonders intensiv. Der Strauch aus der Familie der Rosengewächse war bei den Indianern hoch angesehen, gelangte nach Russland und erobert seit einiger Zeit auch Österreich. Manche nennen sie auch schwarze Eberesche.

Der intensive Geschmack, ihr enormer Farbstoffgehalt, der auch als Lebensmittelfarbe verwendet wird, sowie die markanten Werte an Vitalstoffen machen sie, definitiv zu einer Schatzkammer in der Beerenfamilie. Die ursprünglich aus Nordamerika stammenden Beeren wachsen auf einem sommergrünen Strauch. Sie werden bis Oktober geerntet und schmecken herb, süß-säuerlich. Die Beeren können so wie auch andere Früchte zu Mus, Marmelade oder Gelee verarbeitet oder wie Rosinen getrocknet oder als Saft getrunken werden.

Uschi Zezelitsch über die Aroniabeere

Getrocknete Früchte oder Saft

Zezelitsch planzte einen Strauch – er ist ziemlich anspruchslos. Bis dieser Früchte trägt, kann man sich den Saft oder die getrockneten Früchte im Reformhaus besorgen. Es gilt als Superfood: Bluthochdruck, Arteriosklerose und Diabetes sind nur einige Dinge, die die Aroniabeere positiv beeinflusst. Auch Chemotherapien sollen wesentlich besser vertragen werden können, wenn Aroniabeeren im Spiel sind. Sie beinhalten Antioxidantien, wirken entzündungshemmend, antiviral und stärken das Immunsystem.

Die Kräuterexpertin machte außerdem gute Erfahrungen mit fermentierten, also mit Milchsäure vergorenen Aroniabeeren. Sie trinkt über einen Monat verteilt, täglich ein kleines Stamperl voll. Das soll gut für die Darmflora sein und den Körper stärken und entgiften.

Stärkt Immunsystem

Sendungshinweis

„Uschi hoch zu Beet“, 15.9.2020 ORF 2 Burgenland

Aroniabeeren in Form von effektiven Mikroorganismen sind deswegen auch angenehm, weil sie weder Zunge noch Zähne schwarz färben, was beim Saft und auch einem Vitamin-Cocktail durchaus passieren kann. Aber der Power-Cocktail von Uschi Zezelitsch schmeckt nicht nur super, sondern beugt gerade jetzt, in der Herbstzeit, wenn Temperaturschwankungen das Immunsystem fordern, bestens Erkältungskrankheiten vor. Sie mischt ihn am liebsten mit Sanddorn- und Apfelsaft. Dazu kommt ein Schuss Ingwersirup oder Ingwertee und etwas Zitronensaft. Wärmende Gewürze, wie zum Beispiel Zimt oder Kardamom, sind nicht verboten. Mehr Vitamine passen eigentlich nicht in ein Glas. Mit diesem Vitamincocktail kann man entspannt in die kühle Jahreszeit gehen.