Uschi Zezelits in ihrem Garten
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„Uschi hoch zu Beet“

Stecklinge zum Vermehren

Viele Blütensträucher und Stauden lassen sich ganz einfach durch Stecklinge vermehren. Mit der Vermehrung durch Stecklinge erhält man ein exaktes, genetisches Abbild der Mutterpflanze – sie wird quasi geklont.

Ein Steckling ist immer ein Triebabschnitt der Mutterpflanze, der mithilfe verschiedener spezieller Kulturmethoden dazu gebracht wird, eigene Wurzeln zu bilden und so zu einer Jungpflanze heranzuwachsen. In der Regel verwendet man junge, krautige Triebe als Ausgangsmaterial, bei Bäumen und Sträuchern jedoch oft bereits halb oder ganz verholzte Triebe. Sie sollten jedoch immer jung und wüchsig sein und sind meistens erst im Vermehrungsjahr neu gewachsen.

Viele unterschiedliche Pflanzen lassen sich „klonen“

Sendungshinweis

„Uschi hoch zu Beet“, 23.6.2020, ORF 2 Burgenland

Beste Erfahrungen mit der Stecklingsvermehrung hat Uschi mit Lavendel, Rosmarin, Thymian, Basilikum oder Bohnenkraut gemacht. Die untersten Blätter entfernen und den zarten Trieb entweder gleich in Anzuchterde oder – etwa im Fall von Basilikum der Bohnenkraut – zuerst in Wasser und erst nach zarter Wurzelbildung in die spezielle Erde setzen. Der Nachwuchs wird mit etwas Kompost gefüttert, unter einer Abdeckhaube behütet und mit abgestandenem Wasser besprüht. Uschis Geheimtipp: klassische Musik von Joseph Haydn lässt die Pflänzchen sprießen.