Neustift: Längstdienender Bürgermeister

In der Gemeinde Neustift an der Lafnitz im Bezirk Oberwart ist politisch ist die SPÖ tonangebend. Bürgermeister Johann Kremnitzer ist der längstdienende SPÖ-Bürgermeister des Burgenlandes und möchte dies auch bleiben.

Direkt an der Grenze zur Steiermark liegt die 797 Einwohner zählende Gemeinde Neustift an der Lafnitz. In den vergangenen Jahrzehnten erfreute sie sich eines stetigen Bevölkerungswachstums. Von 1971 bis 1990 war Neustift ein Teil der Gemeinde Grafenschachen, bevor es wieder die Unabhängigkeit erlangte. Der örtliche idyllische Badesee erfreut sich im Sommer großer Beliebtheit und ist eine der Hauptattraktionen der Gemeinde. Neustift ist auch die Heimat der Cheerleadergruppe „Shining Waves“, die im Vorjahr den Vizemeistertitel der österreichischen Cheerleader-Meisterschaft holte. Auch der Gasthof Rabenbräu, der über eine eigene Bierbrauerei und Whiskydestillerie verfügt, ist in der Gemeinde beheimatet.

Ergebnis 12

Landeswahlbehörde

Ergebnis der Gemeinderatswahlen 2012

Die Ausgangslage:

Die Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen vor fünf Jahren brachten keine Veränderungen in Neustift an der Lafnitz. Die SPÖ konnte ihre neun, die ÖVP ihre vier Gemeinderatssitze halten. Bürgermeister Johann Kremnitzer (SPÖ), konnte die Bürgermeisterwahl mit 75 Prozent für sich entscheiden.

Johann Kremnitzer

SPÖ

Johann Kremnitzer (SPÖ)

Der Wahlkampf:

Langzeitbürgermeister Johann Kremnitzer will es heuer noch einmal wissen. Kremnitzer ist seit 1990 Ortschef und damit längstdienender SPÖ-Bürgermeister."Ich werde mich auch in Zukunft frei nach dem Motto - Kraft durch Erfahrung- für unsere Gemeinde einsetzen. Wichtige Projekte sind die Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses und die Errichtung eines Gemeindezentrums inklusive von Wohnungen im Obergeschoss", sagte Kremnitzer.

Bernhard Wappel

ÖVP

Bernhard Wappel (ÖVP)

Die ÖVP setzt einmal mehr auf den 39-jährigen Bernhard Wappel. Bei der Wahl vor fünf Jahren erreichte er 25 Prozent der Stimmen. „Der Ausbau und die Sanierung der Infrastruktur - Straße, Wasser und Volksschule. Auch muss man etwas für die Gesundheitsvorsorge in der Gemeinde etwas machen - da haben wir auch ein konkretes Projekt, welches wir noch präsentieren werden. Wir wollen auch die Gemeinde zu einer Wohlfühlgemeinde ausbauen“, so Wappel.

(Sendungshinweis: „Radio Burgenland Aktuell“, 8.9.2017)

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