Rauchwart: Tourismus ausbauen

Die südburgenländische Gemeinde Rauchwart präsentiert sich den Gästen gerne als Urlaubsparadies mit dem Badesee. Themen im Wahlkampf sind der Tourismus rund um den Badesee und Ausbau der Güterwege.

Vor allem im Sommer ist Rauchwart ein viel besuchter Ort. Der acht Hektar große Badesee und der Campinplatz locken jährlich tausende Besucher in den 460-Einwohner Ort. Nach mehreren Überflutungen wurde heuer ein Hochwasserrückhaltebecken fertiggestellt und eröffnet. Kostenpunkt: 1,2 Millionen Euro.

Ergebnis 12

Landeswahlbehörde

Ergebnis der Gemeinderatswahlen 2012

Die Ausgangslage:

In Rauchwart hat die SPÖ eine satte Mehrheit. Die Sozialdemokraten stellen nämlich sieben Gemeinderäte, die ÖVP drei und die FPÖ hat einen Sitz im Gemeinderat. Michaela Raaber konnte die Bürgermeisterwahl 2012 mit 79 Prozent klar gewinnen.

Der Wahlkampf:

Michaela Raaber

SPÖ

Michaela Raaber (SPÖ)

Um den Wiedereinzug in den Rauchwarter Gemeinderat bemühen sich SPÖ, ÖVP und FPÖ. Die amtierende SPÖ Bürgermeisterin Michaela Raaber hat für den 1. Oktober ein klares Ziel. "Ich möchte gerne weiterhin die Bürgermeisterin von Rauchwart bleiben, mit einem starken Team im Hintergrund. „Wichtiges Thema ist der Tourismus rund um den Badesee mit freiem Wlan-Zugang und Ausbau der Infrastruktur. Weiters ist eine Urnenanlage für den Friedhof geplant. Auch die Themen Sport, Gesundheit, Mobilität und Erhalt der Nahversorgung sind wichtig“, so Raaber zu ihrem Wahlprogramm.

Auch die FPÖ möchte in Rauchwart künftig den Bürgermeister stellen - Spitzenkandidat ist Rene Graf. „Ziel ist die absolute Mehrheit der SPÖ in Rauchwart zu brechen. Da die ÖVP keinen Bürgermeisterkandidaten stellt, rechne ich mir Chancen aus“, so Graf. Punkten will Graf bei den Wählern mit drei Themen. „Wichtig ist, dass man den Badesee kinderfreundlicher gestaltet - mit Rutschen oder Sprungbrettern, weil das die Haupteinnahmequelle ist. Wichtig wäre auch die Errichtung eines Jugendraumes und der Ausbau der Güterwege“, so Graf.

Die ÖVP-Rauchwart hat diesmal keinen Bürgermeister-kandidaten nominiert, dafür will die Volkspartei ihre drei Mandate verteidigen, beziehungsweise gestärkt aus der Wahl hervorgehen.

(Sendungshinweis: „Radio Burgenland Aktuell“, 14.9.2017)

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