Hans Goger: Leidenschaft für Extreme

Extrembergsteiger Hans Goger aus Wolfau ist im Vorjahr nach Grönland gereist. Er liebt das Extreme, deshalb hat er, ebenfalls in 2017, eine Tour vom tiefsten Punkt Österreichs im Seewinkel, auf den höchsten Punkt, den Großglockner geführt.

Nach dem Start in Apetlon überquerte Hans Goger den Neusiedler See im Kajak. Mit dem Fahrrad fuhr er nach Mönichkirchen. Dort begleiteten ihn Freunde und Bekannte auf seinen Hausberg, den Hochwechsel. Goger freute sich auf eine rund dreiwöchige Wanderung über die Berge Ostösterreich. Er war teilweise mit Freunden unterwegs, teilweise alleine.

Über Hochschwab, Gesäuse und Totes Gebirge ging er Richtung Tauern und Großglockner. Nicht immer war das Wetter optimal. Die Begegnungen mit interessanten Menschen entschädigten für so manchen Regentag. Gerade die Landschaften abseits der Touristenpfade faszinierten Goger ungemein.

Knapp drei Wochen nach dem Start erreichte er das Ziel. Auf der letzten Etappe auf den Großglockner waren Freunde mit dabei. Es war der krönende Abschluss einer Tour, die ihm mehr gab, als so mache achttausender Expedition, so Goger.

Hans Goger in Burgenland heute mit Melanie Balaskovics

Goger: „Einzige Schinderei“

Goger, der am Samstag zu Gast in „Burgenland heute“ war, bezeichnete seine Touren auf Achttausender selbst als „einzige Schinderei“. Die Frage warum er das mache, könne er selbst gar nicht so klar beantworten, meinte Goger. Die Grönlandreise habe er deshalb gemacht, weil er Robert Peroni - der als erster Mensch Grönland an seiner breitesten Stelle durchquert hatte - kennengelernt hatte. Im Frühjahr möchte Goger in Lappland unterwegs sein und im Sommer soll es nach Pakistan gehen.

(Sendungshinweis: „Burgenland heute“, 10.2.2018)