Hüte und Lipizzaner im Schloss Halbturn

„Lipizzaner and Friends“ - unter diesem Titel wurde am Sonntag im Schloss Halbturn zur Pferdeshow geladen. Ziel war es, im barocken Ambiente Anmut und Eleganz zu versprühen - das hat sich nicht nur auf die Darbietungen der Pferde, sondern auch auf die Kleidung der Besucher ausgewirkt.

Einmal im Jahr wird der Schlossgarten des Schloss Halbturn zum Tanzparkett für österreichische Lipizzanerpferde. Unter der Leitung von Ausbildnerin Martina Wütherich begeisterte die Pferdeshow das Publikum. „Wir bieten eine Pferdeshow mit hauptsächlich barocken Pferden. Man sieht Pferde in Gespannen, als auch in Dressuraufgaben oder in Zirkuslektionen“, so Wütherich.

Beste Stimmung im Schloss Halbturn

Die Pferdeshow - aber auch die Kleidung der Gäste - sorgten für einen gelungenen Nachmittag in Halbturn.

„Haben Sie Mut und kommen Sie mit Hut!“

Nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Reiter war „Lipizzaner and Friends“ etwas ganz Besonderes. „Es sind ja schon Prinzen und Prinzessinen damit geritten. Das macht die ganze Sache auf für Kinder so attraktiv. Ein Pferd ist ein Zauber“, so Barbara Simon aus Kirchberg am Wagram.

Besonderen Zauber versprühen auch die Outfits der Besucher. Das Motto der Veranstaltung lautete „Haben Sie Mut und kommen Sie mit Hut“ - und das haben sich viele Besucher zu Herzen genommen. „Man hat ja gewisse Kleider im Schrank, die man nicht zu jedem Anlass tragen kann. Dieser Anlass heute eignet sich dazu, diese Kleidung herauszuholen und sie zu präsentieren“, meint etwa Christian Manz aus Arbesthal in Niederösterreich.

Lipizzaner im Schloss Halbturn

ORF

Die Lipizzaner-Show auf der Schlosswiese beeindruckte die Zuschauer

Paradies für Pferdefreunde

Die Hauptattraktion im Schloss Halbturn waren aber immer noch die Lipizzaner. „Ich bin ein Pferdefan und ich mag es einfach, wenn man eine Verbindung zu den Pferden hat“, so Mavi Luef aus Ternitz in Niederösterreich. Auch Alfons Staber in Wien zeigte sich fasziniert: „Ich hab noch nie in meinem Leben aus einer Nähe von ein-zwei Metern einen weißen Schimmel gesehen.“