Konzertsaal-Eröffnung durch Kutrowatz-Brüder

Johannes und Eduard sind in Österreich als „Brüder Kutrowatz“ bekannt - in Japan sind sie als „PDK - Piano Duo Kutrowatz“ berühmt. Seit mehr als zwanzig Jahren gehen die Beiden regelmäßig in Japan auf Tournee - zuletzt haben sie einen Konzertsaal eröffnet.

Der japanischen Partner von Johannes und Eduard Kutrowatz ist die traditionsreiche „Nippon Seinenkan“-Stiftung. Diese Stiftung hat in Tokyo ein topmodernes Hotel mit einem riesigen Konzertsaal gebaut. Die ersten Takte Musik bei der Eröffnung der brandneuen Konzerthalle stammten von den Brüdern Kutrowatz: fernöstliche Klänge mit pannonischer Klavierbegleitung.

Kutrowatz-Brüder Eduard und Johannes in Japan

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Eduard und Johannes Kutrowatz im neuen Konzertsaal in Tokyo

„Wir lieben diese Kombinationen sehr, weil sie neue Klangräume eröffnet. Es gibt hier die Möglichkeit, unsere Ästhetik mit einer fernöstlichen Ästhetik zu vermengen und einen Klangraum zu kreieren“, so Johannes Kutrowatz.

Eindrücke von der Konzertsaal-Eröffnung

Die Kutrowatz-Brüder überzeugten unter anderem mit der Ungarischen Rhapsodie Nummer zwei vom Raidinger Komponisten Franz Liszt.

Konzertsaaleröffnung mit burgenländischen Klängen

Das neue Hotel der Stiftung „Nippon Seinenkan“ kostete 130 Millionen Euro und wurde innerhalb von zwei Jahren erbaut. Direkt neben dem Hotel der Stiftung entsteht momentan das Baseballstadion für Olympia 2020 in Tokyo. Weil das alte Hotel im Weg war, wurde es abgerissen und das neue gebaut. Herzstück des Hotels ist die Konzerthalle mit 1.200 Sitzplätzen.

Für „Nippon Seinenkan“ war klar, dass der Konzertsaal von den Kutrowatz-Brüdern eröffnet werden soll. „Die Freundschaft zu den Brüdern Kutrowatz ist so tief, dass es unvorstellbar wäre, dass jemand anders den Konzertsaal eröffnet hätte“, meint Shinya Yamamoto, General Manager von „Nippon Seinenkan“.

„Herzensangelegenheit“ für die Kutrowatz-Brüder

Die Eröffnung des Saals bezeichneten die Brüder Kutrowatz als „Herzensangelegenheit“. Eduard Kutrowatz fühlte sich geehrt: „Man gibt dem Saal die Energie und die Töne mit, die dann möglicherweise alle anderen Musiker danach hier spüren“.

Kutrowatz-Brüder Eduard und Johannes in Japan

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1.200 Menschen passen in den neuen Konzertsaal

Bei der „Nippon Seinenkan“-Stiftung ist man von Johannes und Eduard Kutrowatz überzeugt. „Was wir an den Kutrowatz-Brüdern schätzen, ist der kulturelle Austausch - hier die traditionellen Instrumente, dort die klassische Musik Europas“, so Keizo Sasaki, Präsident von „Nippon Seinenkan“.

Kutrowatz-Brüder Eduard und Johannes in Japan

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Die beiden Brüder sind regelmäßig in Japan unterwegs

Tokio als zweite Heimat

Die Brüder Kutrowatz sind seit 1993 Partner der Seinenkan-Stiftung. Die Stiftung kümmert sich unter anderem auch um die kulturelle Erziehung Jugendlicher kümmert. Mittlerweile ist Tokio fast so etwas wie eine zweite Heimat für die Beiden geworden. Der Fanklub von „PDK - Piano Duo Kutrowatz“ hat tausende Mitglieder.