„Schatzkiste“: Kastanien

Kastanien sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass es herbstelt im Land. Eine Kastanienhochburg im Burgenland ist das Gebiet rund um Klostermarienberg und Rattersdorf-Liebing.

Im Wald bei Rattersdorf-Liebing (Bezirk Oberpullendrof) stehen die größten und ältesten Kastanienbäume des Burgenlandes. 700 Jahre sind diese Riesen alt. In einem durchschnittlichen Jahr liefert ein Baum 100 Kilo Kastanien. Ein Paradies für alle Kastanienliebhaber.

Kastanienbaum

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Kastanienbaum in Rattersdorf-Liebing

Kastanien

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Einzige Kastanienschälmaschine Österreichs

Besonders eifrige Sammler verkaufen die Kastanien an den Verein der „D’Kästnklauba“ in Klostermarienberg. Hier werden die Kastanien sortiert, geschält und verarbeitet - und zwar mit Hilfe der einzigen Kastanienschälmaschine Österreichs.

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Feinarbeit erfolgt händisch

Die Feinarbeit wird aber immer noch händisch erledigt. „Die Kastanien haben nicht nur außen Schalen, sondern auch innen Schalen und die sind nur händisch entfernbar“, sagt Stefan Pichler, vom Verein „D’Kästnklauba“.

Kastanien

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Kreative Weiterverarbeitung

In Sachen Weiterverarbeitung sind die „Kästnklauba“ aus Klostermarienberg kreativ. Es gibt Kastanienmarmelade, Brot, Aufstrich, Strudel, Kipferl, Likör, Kastanienreis und vieles mehr. (Sendungshinweis: „Burgenland Heute“, 25.10.2012).