Herbstzeit ist Kürbiszeit

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Lange Zeit wurde die größte Beere der Welt als Schweinefutter verwendet, heute ist der Kürbis wieder salonfähig. Das Gemüse zeigt sich auch in der Küche äußerst wandelbar und eignet sich für Süßes und Pikantes.

Weltweit gibt es mehr als 800 verschiedene Sorten. Importiert wurde der Kürbis vor Jahrhunderten aus Übersee, aus Süd- und Mittelamerika. Lange Zeit hat man seine Wandelbarkeit in der Küche unterschätzt - und das Gemüse den Schweinen vorgesetzt. Heute ist der Kürbis bei Profis und Hobbyköchen wieder äußerst begehrt.

Kürbis

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Wiederentdecktes Gemüse

Auch Martin Gelbmann aus Wallern hat die Liebe zum Kürbis wiederentdeckt. Er hat in seinem Küchengarten verschiedene Sorten angebaut, gehegt und gepflegt. Jetzt kann er im wahrsten Sinn des Wortes die Früchte seiner Arbeit ernten - es ist Erntezeit.

„Ich habe das einmal vor ein paar Jahren bei einem Kürbisfest gesehen. Und ich habe mir gedacht - Platz habe ich, ich könnte auch Kürbisse anbauen“, sagt der Hobbygärtner.

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Köstlichkeiten vom Kürbis

Auch Köchin Elisabeth Husz aus St. Andrä am Zicksee greift gerne zum wandelbaren Gemüse und serviert in ihrem Gasthaus Köstlichkeiten vom Kürbis. So mischt sie etwa gemahlene Kürbiskerne in die Panade für gebackenen Kürbis.

Sendungshinweis:

„Burgenland heute“, 20.10.2102

Die Köchin bevorzugt das ganze Jahr über heimische Produkte - im Herbst gehört natürlich der Kürbis dazu. Verarbeitet werden Sorten wie Hokkaido, Butternuss und „Langer von Neapel“.

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Auch zu süßen Köstlichkeiten lässt sich der Kürbis verarbeiten

Süß im Mohnstrudel

Als besonders schmackhaft gilt der Kürbis-Mohnstrudel. „Dafür braucht man einen guten Waldviertler Graumohn, Muskatkürbis, Milch und einen Schuss Rum. Der Kürbis wird klein gehackt, angeröstet und mit Rum und Milch kurz aufgekocht. Dann den Mohn, Gewürze, Zucker und ein bisschen Honig dazugeben. Mit einem Ei binden und auskühlen lassen“, erklärt Köchin Maria Szemethy. Die ausgekühlte Fülle auf Strudelteig streichen und einrollen. Bei 180 Grad goldbraun backen.

In drei Gängen

Und so könnte dann ein dreigängiges Kürbismenü aussehen: Zunächst eine schmackhafte Suppe, verfeinert mit einem guten Schuss Kernöl, danach gebackene Kürbisspalten und zum Schluss ein köstlicher Kürbis-Mohnstrudel.