Verletzt und ausgesetzt: „Jejes“ Rettung
Der kleine Maltesermischling wäre wahrscheinlich gestorben, wenn ihn nicht ein Schüler zufällig entdeckt hätte. Offenbar wollte sein Herrchen oder Frauchen ihn los werden. „Jeje“ - so wird der Hund mittlerweile genannt - wurde auf einem Feldweg außerhalb von Rechnitz gefunden, festgebunden an einem Hochstand, ohne Futter und Wasser. Ein Schüler entdeckte ihn zufällig. Die Eltern des Buben brachten den abgemagerten Hund in die Tierklinik nach Kemeten.

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In der Tierklinik Kemeten wurde der Hund behandelt
Wimmern im Busch
„Der junge Bursch hörte ein Wimmern im Gebüsch und hat dort den Hund - angebunden an den Hochstand - entdeckt. Er war in einem sehr schlechten Zustand, vollkommen verdreckt und verfilzt. Er hatte einen doppelten Unterkieferbruch und sehr ungepflegt“, erklärt Tierarzt Ludwig Eberhardt.

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Viele Verletzungen
„Die Verletzungen könnten durch Misshandlung - etwa durch einen Tritt - oder durch einen Unfall entstanden sein. Die Verletzungen sind mehrere Wochen alt. Wenn der Hund nicht gefunden worden wäre, wäre er vermutlich verhungert oder verdurstet“, sagt Eberhardt.
Sendungshinweis: „Burgenland Heute“, 17.10.2012
In der Tierklinik Kemeten wurde Jeje am Dienstag dreieinhalb Stunden lang operiert. „Es war eine sehr komplizierte Operation, weil eben die Verletzungen sehr alt waren. Wir haben aus dem Oberarm Knochenmark nehmen müssen, um den Unterkieferbruch behandeln zu können“, sagt Eberhardt. Die Kosten der Operation werden von der Tierklinik getragen.

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Der Hund litt an einem doppelten Unterkieferbruch
Ein neues Zuhause für Jeje
„In der Ferienzeit werden Tiere öfter ausgesetzt. Aber so ein schwer verletztes Tier einfach anbinden - das habe ich bis jetzt auch nicht erlebt. Die Familie, die den Hund gebracht hat, wird Jeje auch zu sich nehmen“, sagt Eberhardt. Damit darf sich Jeje nun auf ein neues Zuhause freuen. Gegen den unbekannten Vorbesitzer wurde wegen Tierquälerei bei der Polizei Anzeige erstattet.
Publiziert am 17.10.2012

