Karmelitermarkt: Wien genießt Burgenland
Der seit 121 Jahren bestehende Karmelitermarkt in der Leopoldstadt ist Treffpunkt für Genießer und vor allem für zahlungsfreudige Kunden. Zu kaufen gibt es hier so ziemlich alles rund ums Essen und Trinken - und seit zwei Jahren auch feinste Spezialitäten aus dem Burgenland.

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Freude mit kauffreudigen Kunden
Auch Familie Tschürtz bietet ihre Köstlichkeiten auf dem Karmelitermarkt im zweiten Bezirk an. Ein solcher Arbeitstag beginnt für Familie Tschürtz aus Loipersbach (Bezirk Mattersburg) schon früh am Morgen. Knapp 80 Kilometer sind es von zuhause hierher in den zweiten Wiener Gemeindebezirk, etwa gleich weit wie es nach Oberwart wäre.
Aber jeder Kilometer nach Wien mache sich doppelt und dreifach bezahlt, sagt Otmar Tschürtz. „Hier werden genau meine Qualitätsvorstellungen, die ich habe, verwirklicht. Wir haben hier Kundenschichten die das sehr gerne kaufen. Es macht einfach sehr viel Freude hier.“

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Stammkunden in Wien
Seit Jänner wird auf dem Karmelitermarkt auch Honig aus Kleinmutschen (Bezirk Oberpullendorf) verkauft. Schon jetzt hat Imker Christoph Zahlingen viele Stammkunden.
„Es spricht sich herum, man probiert es, man vergleicht es und man findet, da ist was dahinter - das ist Qualität. Und so bin ich eigentlich sehr zufrieden und meine Kunden auch“, sagt der Imker.
Gemüse aus dem Seewinkel
Im Seewinkel-Bereich des Karmelitermarktes finden Genießer allerlei Gemüse aus Tadten (Bezirk Neusiedl am See). Das Gemüse aus dem Burgenland stehe für das Wiener Publikum ganz hoch im Kurs.
„Das ist ein biologisches Gemüse, es ist regional, es ist saisonal, es ist Bio. Das macht es aus und es schmeckt lecker“, sagt Kundin Elke Grafl.

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„Lekvar“ aus dem Burgenland
Seit fünf Jahren sind Teile des Marktes am Samstagvormittag für „Slow Food“ reserviert. Als Slow-Food-Produzent sieht sich auch Christian Gratzer aus Breitenbrunn. Er bietet auf dem Karmelitermarkt „Lekvar“ aus dem Burgenland an.
„Das hat Erklärungsbedarf: ‚Lekvar‘ ist ‚Marmelade‘ auf burgenländisch, die Mundart sozusagen. Ich habe es mir auf die Fahnen geheftet und hab hier Lekvar süß, scharf und auch salzige Sachen. Und die Leute sind bereit, für die gute Qualität ein bisschen Geld auszugeben“, so Christian Gratzer.

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Sendungshinweis:
„Burgenland heute“, 12.10.2012
Wein darf nicht fehlen
Natürlich darf auch der burgenländische Wein auf dem Karmelitermarkt in Wien nicht fehlen. Die Marktbesucher schätzen das flüssige Angebot - und das zum Teil schon seit Jahren.

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Burgenländer erobern Wiens Märkte
Burgenlands Bauern und Bio-Produzenten erobern also die Wiener Märkte. Für sie ist der Wochenendausflug in die Bundeshauptstadt jeden Samstag nicht mehr wegzudenken und wichtiges Standbein.
Publiziert am 12.10.2012

