„Schatzkiste“: Blaufränkisch
„Das Blaufränkischland erstreckt sich sozusagen von Neckenmarkt, Horitschon und Deutschkreutz - entlang der ungarischen Grenze, Richtung Sopron - und geht dann bis Lutzmannsburg hinunter“, erklärt der Weinbauer Walter Kirnbauer.

ORF
Das Blaufränkischland
Mittelburgenland - Das Blaufränkischland
Das Mittelburgenland ist österreichweit das größte Anbaugebiet für Blaufränkisch. Deswegen wird es auch Blaufränkischland genannt. Auf 2.100 Hektar wird hier Weinbau betrieben. 80 Prozent davon nimmt der Blaufränkisch ein. Aus einem einfachen Grund: Der Blaufränkisch fühlt sich wohl im Blaufränkischland.
Sendungshinweis:
„Burgenland heute“, 11.10.2012
„Wir haben im Mittelburgenland wirklich ein einzigartiges Klima: Sehr viel Sonne und relativ wenig Niederschläge. Der Lehmboden ist zudem ein Speicher für die Feuchtigkeit, dadurch gedeiht der Blaufränkisch hier besonders gut“, sagt Walter Kirnbauer.
Etwa siebeneinhalb Millionen Liter Blaufränkisch werden in einem durchschnittlichen Jahr im Mittelburgenland produziert. Mehr als die Hälfte wird in Barrique ausgebaut.
Weltweit ein unverwechselbarer Geschmack
Eine immer wichtigere Rolle spielt der Export. Denn der Blaufränkisch aus dem Mittelburgenland hat sich mittlerweile weltweit einen Namen gemacht. Von Singapur über Malaysien bis hin nach Amerika - überall weiß man die Qualität aus dem Blaufränkischland zu schätzen.

ORF
Walter Kirnbauer

ORF
Der Weinkeller
„Den Blaufränkisch aus dem Blaufränkischland zeichnet aus: Erstens seine tiefdunkle Farbe, sehr schöne Würze - Johannisbeeren, Brombeeren - und am Gaumen eine sehr kräftige Tannine, eine schöne Wucht. Und was auch sehr wichtig ist: dieser lange Abgang. Blaufränkisch ist fruchtig unverwechselbar“, schwärmt Walter Kirnbauer.
Publiziert am 11.10.2012

