„Schatzkiste“: Paradeiser
So wird der Paradeiser, Paradiesapfel, Paradeisapfel aber auch einfach nur Tomate genannt. Eine Frucht, die es bei uns bereits seit Jahrhunderten gibt. Fast alle Burgenländer die einen kleinen Hausgarten haben, ziehen hier dieses gern und viel gegessene Nachtschattengewächs.
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Wenige Kilometer von Apetlon entfernt in Wallern beschäftigt sich die Landwirtin Edith Gartner in fünf Folientunnel mit der Produktion von Paradeisern. Jede freie Minute verbringt sie in ihren Gemüsehäusern um zu schauen wie ihre Pflanzen gedeihen.
„Keine Ernte ohne Folien“
Die Landwirtin isst die Früchte nicht nur selber, sondern sie verkauft auch einen großen Teil ihrer Ernte. Ohne ihre Folien kann sie sich keine Erntesaison vorstellen und das wird auch in Zukunft so bleiben.
Sendungshinweis:
„Burgenland heute“, 22.8.2012
Mehr als 23 Kilo pro Kopf/Jahr
Da auch die Wildtiere die süßen und schmackhaften Paradeiser vor allem in der heißen Jahreszeit gerne „anpicken“ um ihren Flüssigkeitsbedarf zu decken, stellt Edith Gartner einen Behälter mit Wasser vor den Eingang des Folientunnels.
So kann sie „Pickschäden“ fast zur Gänze vermeiden. Übrigens liegt der pro Kopfverbrauch bei Paradeisern in Österreich im Jahr bei 23,80 kg.
Publiziert am 22.08.2012

