Die Schwammerl sprießen

Die vergangenen Tage beweisen eines: die Redewendung „wachsen, wie die Schwammerl“ kommt nicht von ungefähr. Denn bedingt durch Wetter und Mond schießen die Pilze derzeit buchstäblich aus dem Boden. Ein Experte hat Tipps für die Schwammerlsuche.

Toni Moravec geht mit seinem Hund Pauline täglich durch den Wald bei Forchtenstein. Der Naturparkführer und Schwammerlexperte ist normalerweise frühmorgens unterwegs und das aus gutem Grund.

Schwammerlsucher

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Toni Moravec

„In der Früh findet man die schönere Pilze. Tagsüber kommen dann die Maden. Manche Pilze stehen auch nicht so lange. Zum Beispiel Parasol - die lassen nach einem Tag schon alles hängen“, erklärt Experte Toni Moravec.

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Täubling

„Den Täubling erkennt man zum Beispiel daran, dass er bricht wie ein Gurkerl und nicht - wie alle anderen Pilze - fasrig. Bei den Täublingen gibt es außerdem noch eine Ausnahme: Man darf sie im Wald kosten, nur ein kleines Stück. Wichtig dabei ist, dass man das Stück wieder ausspuckt. Und spätestens nach einer Minute schmeckt man, ob er scharf oder bitter ist“, so Moravec.

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Kistenweise könnte man zur Zeit Schwammerl aus dem Wald tragen. Und es sind nicht nur Eierschwammerl oder Herrenpilze, die jede Nacht aus dem Boden schießen.

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Das richtige Know-How

In den heimischen Wäldern wächst eine unendliche Vielfalt an genießbaren Pilzen - einzig und allein auskennen muss man sich. Und das versucht Toni Moravec Tourenbesuchern in speziellen Führungen auch zu erklären.

Sendungshinweis: „Burgenland Heute“, 4.8.2012

„Wichtig ist: welches Schwammerl ist das und welches darf ich nehmen. Alles andere wäre lebensgefährlich“, so Moravec.

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Die Liebe zum Pilz

Noch ein wichtiges Detail: was zum Schwammerlsuchen unbedingt notwendig ist, ist die Liebe zum Pilz, sagt Toni Moravec. Denn wer die nicht hat, dem wird der Blick auf die bunten Kappen trotz hoher Konzentration verschlossen bleiben.