„Die Große Burgenland Tour“ 2018

Zum fünften Mal veranstaltet der ORF Burgenland die „Große Burgenland Tour“. Unter dem Motto „7 Tage, 7 Bezirke, 7 Abenteuer“ wird das Publikum eingeladen, vom 26. Mai bis 1. Juni 2018 durch alle sieben Bezirke zu wandern und dabei die Schönheiten des Landes zu entdecken.

Mehr als 10.000 Wanderer begleiteten in vier Jahren bereits „Die große Burgenland Tour". Unter dem Motto „7 Tage, 7 Bezirke, 7 Abenteuer“ warten auch heuer wieder ausgesuchte Wanderrouten auf das interessierte Publikum. Dabei gilt es, die Schönheiten des Burgenlandes in all seinen Facetten hautnah zu erleben.

"Die große Burgenland Tour"

ORF

Jeder kann mitmachen

Angeführt wird die Wandergruppe heuer von ORF-Burgenland-Moderator Michael Pimiskern. Jeder ist eingeladen, ihn und zahlreiche langjährige Wandergefährtinnen und –gefährten während der gesamten Strecke, einer Tagesetappe oder auch nur während eines Teilstückes zu begleiten.

Jeden Tag wird ein regionaler Guide mit der Gruppe mitwandern und auf Besonderheiten, Ereignisse und Sehenswürdigkeiten hinweisen. Die Strecken sind rund 20 Kilometer lang und je nach Etappe gemütlich bis anspruchsvoll.

Gewinnspiel

In diesem Jahr wird es zum ersten Mal ein Gewinnspiel geben. Die Teilnahme ist mittels Wanderpass möglich, der an den einzelnen Stationen erhältlich ist. Wer an mehr als zwei Tagen mitmarschiert, kann am Gewinnspiel teilnehmen. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten tolle Preise. Der Hauptpreis ist ein Thermenurlaub. Als zweiter Preis wird ein Jahresabonnement der „ORF Nachlese“ und als dritter Preis ein großes ORF-Burgenland-Wanderpackage verlost. Und mit dem Vorweisen von zwei Stempeln im Wanderpass ist bei der Abendstation eine kleine Belohnung erhältlich.

Die Wanderrouten sind als Rundkurse konzipiert und warten mit versteckten und auch unbekannten Sehenswürdigkeiten, schönen Naturlandschaften und kulinarischen Köstlichkeiten auf.

Die Route:

  • Tag 1 - Samstag, 26. Mai: Bezirk Neusiedl am See: Gols – Weiden am See – mit Schiff nach Podersdorf am See – Gols

Die erste Tagesetappe führt uns in den Heideboden, an die Ufer des Neusiedler Sees und zu den Schönheiten des Nationalparks Neusiedler See-Seewinkel.

Die 20 Kilometer lange Tour startet in Gols beim Volksfestgelände und führt entlang des Weinwanderweges oberhalb von Gols zur ersten Labestation am Ungerberg. Der Panoramablick über die Weingärten und den Neusiedler See ist ein Erlebnis.

Weiter geht’s nach Weiden am See wo das Mittagessen direkt am Seeufer beim Restaurant „Das Fritz“ mit Blick auf den See und unterstrichen vom Sound eines DJs genossen werden kann. Bevor es – ganz entspannt - per Schiff weiter nach Podersdorf am See geht.

Von dort führt die Wanderung weiter, vorbei an den Zitzmannsdorfer Wiesen und den dort grasenden Graurindern zurück nach Gols. Nach rund 20 Kilometern kommen wir beim Weinkulturhaus in Gols an, wo ein traditionsreicher Abend mit dem Musikverein Gols und einer ungarischen Tanzgruppe auf die müden Wanderer wartet.

  • Tag 2 - Sonntag, 27. Mai: Bezirk Eisenstadt Umgebung: Donnerskichen – Oslip – Schützen am Gebirge – mit Zug nach Donnerskichen

Start ist beim Martinsschlössl in Donnerskirchen, am Fuße des Leithagebirges. Die Wanderung führt auf schattigem Weg in Richtung Neusiedler See und Schilfgürtel zum Seehof der Privatstiftung Esterhazy.

Auf diesem Biolandgut bekommen die Wanderer einen Einblick in Tier- und Weidehaltung von Mutterkühen mit Kälbern, in Freilandhaltung von Legehennen mit einem mobilen Hühnerstall und erfahren, was Biodiversität bedeutet. Verköstigt werden sie mit biologischen Produkten aus der eigenen Landwirtschaft – vom Bio-Angus-Gulasch, über Wild-Leberkäse bis zu Bio-Tofu.

Nach dieser Stärkung führt die Wanderung über die Wulka und den Goldberg, wo man vom dortigen Aussichtsturm einen atemberaubenden Blick über den Neusiedler See hat. Weiter geht es nach Oslip – am Kirchenplatz werden die Wanderer mit Tamburizza-Klängen und typisch burgenland-kroatischer Mehlspeise empfangen. Nach 17 Kilometern ist es nun an der Zeit, ein Teilstück mit dem Zug zu fahren – zurück nach Donnerskirchen. Ein letzter Anstieg zur Kirche in Donnerskirchen und das anschließende Fest im Martinsschlössl mit viel Musik und Brauchtum runden den Tag ab.

  • Tag 3 - Montag, 28. Mai: Bezirk Mattersburg: Pöttsching – Zillingtal – Krensdorf – Sigleß – Pöttsching

Viel Kultur erwartet die Wanderer im Bezirk Mattersburg. Die rund 21 Kilometer lange Tour führt uns zu den Werken des Bildhauers Karl Prantl und des Landschaftskünstlers Heinz Bruckschwaiger.

Start ist der Meierhof in Pöttsching, ein geschichtsträchtiger Ort im Bezirk. Bereits im Mittelalter wurde der Hof errichtet, der erstmals 1372 als Lehen der Grafen von Mattersdorf-Forchtenstein erwähnt wurde. Ab 1626 gehörte er zum Besitz der Familie Esterházy. 1968 erwarb die Gemeinde Pöttsching den Hof. Der Name des Ortes stammt übrigens vom asiatischen Volk der Petschenegen, die in der Völkerwanderungszeit diese Gegend besiedelten.

Begleitet von einem Akkordeonspieler und den Pöttschinger Kindergartenkindern führt die erste Etappe – vorbei an Prantl-Skulpturen und Awaren-Gräbern – nach Zillingtal. Nach einer Stärkung geht es weiter zum ersten Landschaftskunstprojekt von Heinz Bruckschwaiger, dem Hexenhügel. Auf der Wanderung von Krensdorf nach Sigleß liegen Zeitstuhl, Oktaeder und Himmelsleiter von Heinz Bruckschwaiger am Weg. Der Künstler selbst wird über seine Projekte erzählen.

Im Schatten der Kirche von Sigleß können sich die Wanderer stärken, bevor es weiter – vorbei am Siebenweidekreis – zurück nach Pöttsching geht, wo bereits der Musikverein Pöttsching, Line-Dancern und die Volkstanzgruppe Aufstellung genommen haben.

  • Tag 4 - Dienstag, 29. Mai: Bezirk Oberpullendorf: Großwarasdorf – Kleinwarasdorf – Nebersdorf – Langental – Großwarasdorf

Die KUGA Großwarasdorf – ein beliebter und legendärer Treffpunkt der kroatischen Volksgruppe – ist der Ausgangspunkt für die Wanderung am Tag vier. Die rund 21 Kilometer lange Wanderung führt uns durch die vier Ortsteile Großwarasdorf, Kleinwarasdorf, Nebersdorf und Langental.

Die erste Etappe nach Kleinwarasdorf endet nach circa sieben Kilometern am Anger, einem schattigen Plätzchen ideal zum Rasten. Weiter geht ein rund fünf Kilometer langer Weg zum Schloss Nebersdorf. Das Schloss ist seit 1959 in Privatbesitz und wurde von seinem Eigentümer vor dem Verfall gerettet und liebevoll restauriert. Langental passierend führt die Wanderer ein Weg zur den Wald zurück nach Großwarasdorf. Ein kroatischer Abend in der KUGA schließt den Tag ab.

  • Tag 5 - Mittwoch, 30. Mai: Bezirk Oberwart: Oberschützen – Willersdorf – Schmiedrait – Aschau – Oberschützen

Startpunkt der sehr naturnahen und etwas anspruchsvollen Wanderung ist das Haus der Volkskultur in Oberschützen, wo Musiker der Kunst-Uni Oberschützen die Wanderer mit Trompetenklängen begrüßen. Die Wanderung führt dann, abseits der Straße, nach Willersdorf, hinein in die sogenannte „Willersdorfer Schlucht“, entlang des Willersbaches zur ersten Raststation bei den Fischteichen. Weiter geht’s stets leicht bergauf zum Dreiländereck Burgenland-Steiermark-Niederösterreich.

Der Ausblick bei dieser Mittags-Labestation entlohnt für die Vormittags-Etappe. Nach einer Stärkung können die Wanderer auch das Handwerk des Rechen-Schnitzens erleben. Danach geht es weiter zum Aussichtsturm in Aschau. Auch hier wartet eine Labestation auf die Wanderer und Uhrenraritäten aus dem Uhrenmuseum Aschau können bewundert werden. Nach einer weiteren kurzen Erfrischung führt der Weg nun sanft bergab wieder zurück nach Oberschützen. Der Abschlussevent findet vor dem KUZ Oberschützen statt.

  • Tag 6 - Fronleichnam - Donnerstag, 31. Mai: Bezirk Güssing: Neustift bei Güssing – Güssinger Hügelland

Natur pur – das ist das Motto dieser Wanderung durch das Güssinger Hügelland. Start ist beim Gemeindezentrum in Neustift bei Güssing. Musikanten mit steirischer Harmonika und Teufelsgeige n nehmen die Wanderer im Bezirk Güssing in Empfang. Die erste Etappe führt uns fast durchwegs durch Waldgebiet zur ersten Labestation, einem wahren Kraftplatz unter der „großen Eiche“. Weiter geht’s rund fünf Kilometer zum idyllischen Kirchenplatzerl von Neustift bei Güssing, Linedancer und Kinder sorgen für Unterhaltung.

Neun Kilometer schönste Naturwanderung liegen vor den Wanderern, bevor der Tag nach rund 20 Kilometern bei einem großen Dorffest beim Gemeindezentrum endet. Uhudler, Musik und Brauchtum stehen im Mittelpunkt des Abends.

  • Tag 7 - Freitag, 1. Juni: Bezirk Jennersdorf: Neumarkt an der Raab – St.Martin an der Raab – Neumarkt an der Raab

Start ist das malerische Künstlerdorf in Neumarkt an der Raab – ein idyllischer Treffpunkt für Künstler und Kreative.

Begleitet von Lamas und den Kindern der Naturparkschule St. Martin/Raab gehen die Wanderer Richtung Eisenberg/Raab. Nach rund eineinhalb Stunden Wanderung gibt es zu den Klängen der Knopferlharmonika eine erste Stärkung mit regionalen Produkten.

Das Dreiländereck Österreich -Ungarn-Slowenien ist das Ziel der nächsten Etappe. An diesem Grenzpunkt ist ein Treffen von Wanderern dieser drei Nationen geplant. Folkloregruppen aus diesen drei Ländern unterhalten beim Mittagessen.

Weiter – stets durch schattiges Waldgebiet – geht es nach St. Martin an der Raab und zurück zum Künstlerdorf. Uhudler und regionale Schmankerl sind auch an diesem Tag garantiert.

Radio Burgenland täglich live dabei

Der ORF Burgenland berichtet intensiv in allen drei Medien – Radio, TV und im Internet – von der „Großen Burgenland Tour.“ Täglich wird live im Programm von Radio Burgenland und „Burgenland heute“ berichtet. Online gibt es ausführliche Informationen zu den Routen und die schönsten Eindrücke von den Wanderungen.

Veranstaltungsordnung:

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