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DI | 16.03.2010
Lehrling bei der Ausbildung (Bild: fotolia.com/bilderbox)
WIRTSCHAFT
Stiftungen gegen Jugendarbeitslosigkeit
Jungen Menschen, die durch die Wirtschaftskrise ihren Job verloren haben, will das Land mit Hilfe von Stiftungen ermöglichen, wieder im Berufsleben Fuß zu fassen. 1.000 Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten soll es geben.
9,2 Millionen Euro
Insgesamt sollen mit Mitteln in der Höhe von 9,2 Millionen Euro von Bund, Land und vom Europäischen Sozialfonds 1.000 Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden.

Davon werden rund 170 Plätze in Form von zwei Jugendstiftungen angeboten, so Landesrat Peter Rezar (SPÖ).
Stiftung "Just"
Die Stiftung "Just" richtet sich vor allem an ehemalige Mitarbeiter von Arbeitskräfteüberlassern sowie Klein- und Mittelbetrieben und umfasst 50 Ausbildungsplätze. Die Kosten liegen bei 250.000 Euro, das Land übernimmt 62.500 Euro.
Stiftung "Schnittstelle"
Die Stiftung "Schnittstelle" soll Einstiegsjobs für 120 junge Burgenländer schaffen. Von rund 676.000 Euro Gesamtkosten steuere das Land 200.000 Euro bei.
Ohne Lehrabschluss
Zielgruppe für die Stiftungen seien Jugendliche, die keinen fertigen Lehrabschluss haben oder Zusatzqualifikationen erwerben wollen, erläuterte AMS-Landesgeschäftsführerin Helene Sengstbratl.
Zwei Altersgruppen
Das Jugendpaket des Landes sei für zwei Altersgruppen konzipiert: Für Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr sind Maßnahmen nach dem Jugendausbildungsgesetz in überbetrieblichen Lehrwerkstätten vorgesehen.

Mit den zur Verfügung stehenden 450 Plätzen setze man die Ausbildungsgarantie im Burgenland um, so Rezar.

Die zweite Zielgruppe erfasse Jugendliche bis zum 25. Lebensjahr. Für sie bestehe die Möglichkeit zur Qualifizierung im Zuge einer Facharbeiter-Intensivausbildung. Außerdem kann die Reifeprüfung nachgeholt werden. Weitere Möglichkeiten bieten AMS-Kurse sowie die Jugendstiftungen.
Vor allem 20- bis 24-jährige Männer betroffen
Der Zuwachs der Jugendarbeitslosigkeit betreffe derzeit vor allem 20- bis 24-jährige Männer, erklärte Sengstbratl.

Frauen seien dann stärker von Arbeitslosigkeit betroffen, wenn die Krise auf den Dienstleistungsbereich überschwappe, womit man in den nächsten Jahren rechne.

Bei den unter 19-Jährigen seien die Arbeitslosenzahlen hingegen aufgrund von Maßnahmen sinkend.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
wow
pablodiablo, vor 112 Tagen, 9 Stunden, 31 Minuten
das burgenland hat ja geld für richtig sinnvolle sachen. nicht so hier in tirol: http://tinyurl.com/yfbn4sa
"Zielgruppe sind":
karl50, vor 112 Tagen, 11 Stunden, 59 Minuten
Arbeitslose aus ehemaligen Klein- und Mittelbertrieben!
Sind das nicht jene Betriebe die die ÖVP immer so hoch lobt und behauptet, diese Betriebe sichern besonders viele Arbeitsplätze? Offensichtlich geht es dort den Arbeitnehmer doch nicht so gut wie Parteigünstlingen z.B. in den Energieversorgern, Post oder ÖBB.
fast nur sinnlose aktionen!
quasimodro, vor 112 Tagen, 12 Stunden, 6 Minuten
was wir brauchen ist arbeit,keine schulungen!da wäre es noch besser,wenn die arbeitslosen händisch u-bahnen,tunnel,
erdwärmelöcher,tiefgaragen usw. graben würden.diese sachen werden gebraucht und
sind für die zukunft.schulungen helfen nur denen die sie abhalten.da werden unsere steuern nur denen zugeschoben(wifi,lehrer,usw.),die derzeit sowieso von der arbeitslosigkeit
nicht betroffen sind.
dieses land wurde von der EU mit Geld
oder, vor 112 Tagen, 12 Stunden, 47 Minuten
vollgeschissen. und der niessl hat nix besseres zu tun gehabt als die vielen millionen in industriebetriebe zu stecken die schon bei leichten gegenwind leute abbauen. an die kmus die zwar jeder gern in den mund nimmt gingen nur die brotkrümel. und dann hat die wibag den durchschnitt errechnet und der niessl lässt sich feiern. fakt ist dass klein und mittelbetriebe fast nix bekommen haben dass genau das aber die betriebe sind die auch in krisenzeiten ihre leute halten und durchfüttern bis der laden wieder läuft. doch dafür haben die genossen nix über weil das sind ja meist böse schwarze. und sie haben lieber große konzerne wo sie in guten zeiten ihre sympathisanten unterbringen können. dass die aber die ersten sind die in notzeiten wieder rausfliegen schert keinen. schade um das viele geld das verbrannt wurde, das in betriebe floss die schon längst wieder weg sind und eben fast nur in industriebetriebe die - wie sich jetzt schmerzhaft zeigt - fast nix dazu beitragen dass leute jobs finden und behalten.
Bei derart unfähigen Politikern
shadow1954, vor 112 Tagen, 6 Stunden, 14 Minuten
darf einen aber das nicht wundern !!! Hauptsache sie selbst kassieren monatlich ihre fetten Gagen.
großmutter.....
alaska4, vor 112 Tagen, 14 Stunden, 22 Minuten
Was schlägst du vor Großmutter ? Gibt ja einige Rezepte aus der "neoliberalen Küche " , alles so lassen wie es ist , eine gewisse Arbeitslosenrate ist Teil des Systems von Friedman ,bis hin zur verelendung , der Markt regelt schon alles .....oder private Wohlfahrt mit Auskochereien ,usw.
grossmuttersagt, vor 112 Tagen, 12 Stunden, 11 Minuten
Was die "verelendung" durch Abbau der Staatsquote betrifft braucht man nur die Schlangen vor den Suppenküchen in Zürich mit denen in Pjöngjang vergleichen.

Oder wie Ronald Reagan sagte: "The ten most terrifying words in the English language are "Hi, I'm from the government, and I'm here to help "
finanziert werden die Stiftungen über die Lohnsteuern
grossmuttersagt, vor 112 Tagen, 14 Stunden, 50 Minuten
die Ausgaben für diesen Planwirtschafltichen Unsinn steigert damit die Lohnstückkosten und erhöht dadurch direkt die Arbeitslosigkeit!

Liebe Freunde von der SPÖVP, wenn das funktionieren würde wäre die DDR nicht pleite gegangen.
Wenn sie nicht mehr weiter wissen,
shadow1954, vor 112 Tagen, 6 Stunden, 10 Minuten
dann kommen die Stiftungen !!!
Das Geld wird verprasst sein
meinemeinung57, vor 112 Tagen, 14 Stunden, 52 Minuten
und der Rest so wie vorher.
Wieso würden die auf einmal von Heute auf Morgen wissen wies auf einmal geht.
Irgend wer wird bei dermenge Geld wieder mitschneiden.
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