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DI | 09.02.2010
Jäger legt an (Bild: ORF)
CHRONIK
Schuss auf Katze: Tierbesitzer verfolgte Jäger
In Steinberg hat ein Jäger zunächst auf eine Katze geschossen und danach den Tierbesitzer mit der Waffe bedroht und verletzt. Dann flüchtete der Jäger in den Wald. Doch der Bedrohte verfolgte ihn.
Schuss gehört, Blut klebte an der Wand
Am späten Sonntagnachmittag war vor einem Haus in Steinberg ein Schuss gefallen. Der Hausbesitzer schaute nach und entdeckte seinen Kater, der sich mit zerfetztem Rücken vor Schmerzen wand. Das Blut des Tieres klebte an der Hausmauer.

Der Mann beobachtete auch, dass wenige Meter entfernt ein Jäger in sein Auto stieg und davonfuhr.
"Er hat seine Waffe vom Beifahrersitz herausgeholt, hat repetiert."
Drohung statt Aussprache
Der Besitzer des Katers fuhr dem Mann nach und stellte ihn nach etwa einem Kilometer. Als er den Jäger zur Rede habe stellen wollen, habe dieser ihn bedroht, schilderte der Tierbesitzer, der namentlich nicht genannt werden möchte, im Interview mit dem ORF Burgenland.

"Er hat seine Waffe vom Beifahrersitz herausgeholt, hat repetiert. Es war ja noch eine leere Pratonenhülse drinnen. Und er hat den Anschein gemacht, als wollte er die Waffe gegen mich richten", so der Tierbesitzer.
Am Fuß verletzt
"Ich habe ihn dann versucht zu beruhigen und ihm gesagt, dass die Polizei schon unterwegs ist. Er hat die Waffe zurückgestellt. Er hat Gas gegeben und mich noch am Fuß verletzt und ist davongefahren", sagte der Mann.
Verfolger telefonisch mit Polizei verbunden.
Verfolgung bis in einen Wald
Der Jäger raste von Steinberg nach Oberloisdorf und bog in ein Waldstück ab. Der Mann folgte ihm trotz der Verletzung. Er war dabei telefonisch mit der Polizei verbunden.
"Er hat die Waffe nach hinten gerichtet"
Mitten im Wald habe der Jäger sein Auto wieder angehalten, schilderte der Betroffene.

"Ich war unmittelbar hinter ihm. Ich sah, wie er die Waffe nach hinten gerichtet hat. Da habe ich die Flucht ergriffen und bin im Rückwärtsgang - ich konnte dort mit meinem Auto nicht umdrehen - weggefahren. Dann kam schon die Polizei."
Kater hat überlebt.
Jäger ausgeforscht und angezeigt
Die Polizei konnte den Jäger schließlich ausforschen. Ihm wurde bereits vor einigen Wochen der Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer abgenommen. Nun kommt eine Anzeige wegen Körperverletzung und Tierquälerei dazu.

Die Anzeige gegen den 54-jährigen Jäger werde der Staatsanwaltschaft Eisenstadt übermittelt, bestätigte das Polizeikommando Oberpullendorf.

Der Kater hat den Schuss überlebt.
Jagdverband wartet auf Verifizierung
Sollten die Angaben stimmen, gehöre dem Jäger die Jagdberechtigung sofort entzogen, hieß es seitens des burgenländischen Landesjagdverbandes.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
Typisch ORF.at! - Zu einem derartigen Einzelfall,
ohodombo, vor 118 Tagen, 22 Stunden, 32 Minuten
der völlig gestörten Handlungsweise eines behandlungsbedürftigen Täters posten zu lassen! - Aber es ist ja auch zu schön: Alle Klischees in einer Geschichte: Der brutale Jäger, der nach Gutdünken aus reiner Schießwut alles abknallt (überdies womöglich Alkoholiker), das qualvoll verendende, geliebte Haustier, der beherzte und wegen seiner mutigen Aktion an Leib und Leben bedrohte Bürger UND - der unbeteiligte GUTMENSCH, der zündelnde ORF-Journalist, der seine (stellenweise durchaus unkonkrete und daher schwache) Recherche den anderen Gutmenschen zum eifrigen Kommentar vorgekaut hat... (...und womöglich in seinem nächsten Artikel moralintriefend über Vorurteile schreibt!) (Zweite Veröffentlichung dieses Kommentars in der Hoffnung, ...
ohodombo, vor 118 Tagen, 22 Stunden, 31 Minuten
ORF.at möge hinkünftig etwas sorgfältiger mit der Auswahl der Themen umgehen, zu denen gepostet werden kann. Die gezielte Zusammenstellung der Art von Berichten zu leidenden Katzen mit der unterschwelligen Hetze gegen Jäger und Polizei gehört abgestellt, ganz egal, welche Privatansicht die Herrschaften bei ORF.at vertreten. Sie sollten immer daran denken, daß Hunderte korrekte Polizisten und Jäger sie mit Zwangsbeiträgen finanzieren!)
asdfg, vor 118 Tagen, 20 Stunden, 46 Minuten
Polizisten und Jäger in einem Atemzug zu nennen ist aber schon etwas gewagt.

Hoffe, es geht dir sonst gut!
asdfg, meine Ausführung sollte klar genug sein;
ohodombo, vor 118 Tagen, 13 Stunden, 59 Minuten
es ist ein Wahnsinn, mit welch geistigen Dünnbrettbohren es man in diesem Forum zu ntun hat!
Wenn der Führerschein "gezogen" wird, warum nicht auch im gleichen...
bildschnitzer, vor 118 Tagen, 23 Stunden, 27 Minuten
...Zug die "Waffenverlässlichkeit"?

Wenn jemand sich als nicht verantwortungsbewusst genug zum Autolenken erwiesen hat, warum darf er mit einem scharfen Gewehr herumlaufen?
Das ist sehr traurig,
catwoman, vor 119 Tagen, 2 Minuten
denn solche Leute kommen meistens mit irgendwelchen Verwarnungen davon.

Erst, wenn aus der Bedrohung Ernst wird und ein Menschen erschossen/überfahren wird, dann wird erst wirklich etwas unternommen!

Aber solang "nur" vermutlich besoffen herumgeschossen und dabei eine Katze im Ortsgebiet angeschossen wird und ein Mann bedroht und angefahren, das sind ja nur Peanuts......
Wenn ich in diesem Ort wohnen würde, ich würde meine Kinder nicht mehr alleine dort raus lassen!!
kuhmelker, vor 119 Tagen, 37 Minuten
Unsere Jägerschaft, 50 % Dauerfett, 40 % hin im Schäd´l. Und wennst die Jager reden hearst, glaubst, lautet Universitätsprofessoren stehen vor dir!
geh bitte...
falseprophet, vor 119 Tagen, 4 Minuten
Man kann Jäger ja kritisieren, aber Pauschalverurteilungen helfen niemand. Zudem gibt's genug Jäger, die völlig in Ordnung sind und durch irgendwelche "schwarzen Schafe" ständig in Verruf kommen.
catwoman, vor 118 Tagen, 23 Stunden, 57 Minuten
Hi Falseprophet,
das wundert mich nicht, daß Jäger so einen schlechten Ruf haben, denn die Jägerschaft distanziert sich ja nicht öffentlich von den schwarzen Schafen!
Der hat ja bestimmt immer noch sein Gewehr und seinen Jagdschein, oder?
@catwoman...
merkenstein, vor 118 Tagen, 23 Stunden, 30 Minuten
...exakt das ist der Punkt (.)
Hoffnung gibt der letzte Satz:
falseprophet, vor 118 Tagen, 23 Stunden, 12 Minuten
Sollten die Angaben stimmen, gehöre dem Jäger die Jagdberechtigung sofort entzogen, hieß es seitens des burgenländischen Landesjagdverbandes.
Typisch burgenländisch?
streetworker, vor 119 Tagen, 50 Minuten
Da wird einem Jäger der Führerschein wegen Trunkenheit abgenommen und niemand findet etwas dabei, wenn er sich dann Büchse und Auto schnappt und ins Revier fährt? Ich möchte nicht wissen, wie viele Leute ohne Führerschein unterwegs sind und niemand in ihrer Familie fühlt sich so verantwortlich, dass er/sie den Autoschlüssel wegräumt!
Zum Thema wildernde Katzen: vor vielen Jahren wurde in NÖ der Mageninhalt aller geschossenen Katzen untersucht. Das Ergebnis: keine hatte "belastendes Material" im Magen. Das ist eine erfundene Ausrede, damit man in der Schonzeit herumknallen kann. Reicht ja scheinbar nicht, dass man in die nächstgelegene Schießstätte fährt, dort kann ein Dörfler sogar zu Fuß hingehen. Aber vielleicht darf man dort betrunken nicht schießen, im bewohnten Gebiet wird das nur sanktioniert, wenn man auf einen der wenigen verantwortungsvollen Katzenbesitzer trifft.
Armutszeugnis
woerntschi, vor 119 Tagen, 3 Stunden, 15 Minuten
Man sollte genau überlegen, welchen Menschen man Waffen in die Hand gibt. Ich finde es unverantwortlich, dass da überhaupt noch überlegt wird, eventuell die Lizenzwegzunehmen. Solchen Menschen gehört Waffe und Lizenz sofort mit der Anzeige abgenommen!!!
nasowasauch, vor 119 Tagen, 3 Stunden, 5 Minuten
das Problem dabei ist das "man"
Der "Jägermeister":
zwergnase01, vor 119 Tagen, 3 Stunden, 28 Minuten
"Es kommt manchmal vor, dass wildernde Katzen außerhalb des Ortsgebietes erschossen werden müssen."

Und warum darf ich fragen?
Reißt so eine Katze ein Reh, einen Hirsch,eventuell gar eine Bären oder fängt sie nur eine Maus?

Ich glaube es geht nur darum, wenn kein jagdbares Wild vorhanden, gehts auf Katz und Hund und die Jäger haben auch eine Erklärung dafür, warum es so sein muß.

Geschossen werden muß auf jeden Fall.
Die Saat geht auf,
ohodombo, vor 119 Tagen, 3 Stunden, 23 Minuten
ORF.at!
Na ja,
grübel1, vor 119 Tagen, 3 Stunden, 21 Minuten
... dass wildernde Hunde bzw. Katzen IM WALDGEBIET Jungtiere reissen kommt schon vor. Wer seine Haustiere mag schaut halt darauf, dass sie nicht streunen.
Aber jagdlicher Schußwaffengebrauch im Wohngebiet wie in diesem Fall ... meine Meinung dazu steht eh ein paar threads weiter unten.
na ja...
falseprophet, vor 119 Tagen, 2 Stunden, 50 Minuten
Katzen fressen oder malträtieren Singvögel, kleine Häslein, Frösche und anderes Kleingetier. Was dieser Jäger aber "mutmaßlich" da aufgeführt hat, sollte wirklich Konsequenzen haben.
Als ich noch ein Bub war (ich bin am Land aufgewachsen),
zwergnase01, vor 119 Tagen, 2 Stunden, 15 Minuten
teilte man Tiere noch in "nützlich" und "schädlich" ein.

Ein Haustier war sowieso nützlich, eine Katze auch, aber nur wenn sie Mäuse fing, ein Hund nur wenn er ein guter Wachhund war oder die Kühe auf der Weide zusammentrieb.

Ein Spatz war schädlich, er fraß den "braven" Singvögeln das Fressen weg.

Ein Adler, Geier usw. war schädlich, er riß Lämmer und andere Jungtiere.

So einfach war die Welt damals eingeteilt.
"so einfach"
falseprophet, vor 119 Tagen, 1 Stunde, 27 Minuten
könnte die Welt auch wieder werden...
ich hätte ihn erschlagen. punkt.
königsberg1, vor 119 Tagen, 3 Stunden, 36 Minuten
torax, vor 119 Tagen, 3 Stunden, 15 Minuten
den kater?
war es eh nicht der neue landesjägermeister ?
xxxyz, vor 119 Tagen, 3 Stunden, 50 Minuten
Auch dieser Beitrag ist umgehend zu löschen,
ohodombo, vor 119 Tagen, 3 Stunden, 44 Minuten
ORF.at!
Die Saat geht auf,
ohodombo, vor 119 Tagen, 3 Stunden, 42 Minuten
ORF.at!
Demnächst bitte wieder einen salbungsvollen
ohodombo, vor 119 Tagen, 3 Stunden, 40 Minuten
Bericht über Vorurteile,
ORF.at!
ORF-Berichterstatter: mutwillige Brandstifter und
ohodombo, vor 119 Tagen, 3 Stunden, 25 Minuten
dann heroische Feuerwehr in einem, das ganze finanziert durch Zwangsbeiträge - widerlich!
oho
torax, vor 119 Tagen, 3 Stunden, 13 Minuten
du hast zu hause auch nichts zu sagen bzw hört dir keiner zu, oder?
Schußwaffengebrauch
grübel1, vor 119 Tagen, 4 Stunden, 25 Minuten
... im Wohngebiet, in unmittelbarer Nähe eines bewohnten Hauses? Der `Jäger´ ist als gemeingefährlich einzustufen und abgesehen von der strafrechtlichen Belangung lebenslang mit Schußwaffenverbot zu belegen.
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