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Heute oft trüb, nur im Mittelburgenland zum Teil sonnig |
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WIRTSCHAFT/POLITIK |
11.11.2008 |
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Post: Faymann verordnet "Notbremse"
Infrastrukturminister Werner Faymann (SPÖ) hat am Dienstag eine Verordnung erlassen, die vorsieht, dass die Post im nächsten halben Jahr keine Filiale schließen darf. Das sagte Faymann im Interview mit dem ORF in Eisenstadt.
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Vorerst bis Mitte kommenden Jahres. |
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"So etwas wie eine Notbremse"
"Ich habe heute eine Verordnung in Begutachtung geschickt. Sie ist 14 Tage in Begutachtung. Sie ist so etwas wie eine Notbremse", sagte Faymann. Die Postamtsschließung soll damit vorerst bis Mitte kommenden Jahres vom Tisch sein.
In der Verordnung stehe, "dass die nächsten sechs Monate keine Filiale geschlossen werden darf, bis die Post etwas vorlegt, wie sie mit ihren Filialen umgehen wird".
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"Alternative zu Kahlschlagkonzept"
Es werde von der Post verlangt, innerhalb der nächsten sechs Monate ein Konzept vorzulegen. Es müsse "ernsthaft nach einer Alternative zum bisherigen reinen Kahlschlagkonzept" gesucht werden.
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"Für Manager, die ihre Leistung nicht erbringen, ist die Abfertigung die beste Investition." |
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Kritik an Managern
"Es kann niemand verlangen, dass die Post jede Filiale, ohne etwas zu ändern, aufrechterhält. Aber mehr Fanatsie, mehr Engagement und mehr Leistung, als etwas zuzusperren, erwartet man sich schon. Manager bekommen so viel Geld, weil sie Besonderes für uns zu leisten haben. Diese Leistung geht uns ab", so Faymann.
Und einmal mehr drohte Faymann der Postführung: "Für Manager, die ihre Leistung nicht erbringen, ist die Abfertigung die beste Investition."
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Neue Universaldienstverordnung
Weiters kündigte Faymann an, in einer neuen Universaldienstverordnung auch von den Mitbewerbern der Post AG zu verlangen, dass sie die Lasten mittragen.
Sie sollen sich dann nicht nur in den Ballungsgebieten "die Rosinen herauspicken". Faymann: "Ich will die Post also unterstützen und, wenn Sie so wollen, vor unfairem Wettbewerb schützen."
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ORF.at; 11.11.08
Paukenschlag im Streit über die Post: SPÖ-Chef und Verkehrsminister Faymann untersagt per Verordnung die geplante Schließung von 1.000 Postämtern. Das Verbot gilt ab Jänner für sechs Monate. In der Zwischenzeit soll das Management neue Pläne vorlegen. Er ziehe damit die "Notbremse", so Faymann, der den Postchefs erneut mit dem Rauswurf drohte.
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burgenland.ORF.at; 10.11.08
Nachdem bekanntwurde, dass die Post einen massiven Stellenabbau plant, kündigte die Gewerkschaft Widerstand an - auch im Burgenland. Er befürchte einen "Kahlschlag", so Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ).
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