|
|
 |
 |
SCHMIEDRAIT |
14.09.2008 |
|
|
|
|
Jäger verwechselte Auto mit Wildschwein
Bei Schmiedrait (Bez. Oberwart) hat ein Jäger auf ein Auto eines Präsenzdieners geschossen. Das Projektil durchschlug das Fahrzeug. Der Jäger gab an, er habe das Auto für ein Wildschwein gehalten. Ein Jagdfreund nahm ihn in Schutz.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
Auto war liegengeblieben
Der 19-jährige Präsenzdiener aus dem niederösterreichischen Ofenegg war gegen 22.00 Uhr mit seinem Auto, dessen Motorleistung plötzlich nachgelassen hatte, kurz vor einem Waldstück liegengeblieben.
Rund 80 Meter von der Stelle entfernt saß ein Jäger, ein 67-jähriger Steirer, gerade auf einem Hochstand.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Bruder kam zu Hilfe
Der Präsenzdiener hatte seinen Bruder verständigt, der nach wenigen Minuten auf der Zufahrtsstraße vor dem Waldstück eingetroffen war.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Daniel Kader: "War geschockt". |
|
|
|
Schuss fiel
Plötzlich fiel ein Schuss. Die beiden jungen Männer, die rund sieben Meter vom Fahrzeug entfernt standen, hörten das Geräusch von berstendem Glas. Dieses kam vom Auto des Präsenzdieners Daniel Kader.
Er sei geschockt gewesen, schilderte der 19-Jährige im Interview mit dem ORF Burgenland.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|

|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
"Habe gar nicht gewusst, was jetzt los ist"
"Wir haben uns angesehen, wo man mit dem Auto umdrehen kann. Da habe ich auf einmal einen Schuss gehört. Ich hab gar nicht gewusst, was jetzt los ist. Dann habe ich gesehen, dass alles voller Glassscherben ist neben dem Auto und die Scheibe draußen ist. Da hab ich nur mehr den Schlüssel abgezogen und bin zu meinem Bruder ins Auto gestiegen und sind weggefahren", so Daniel Kader.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Vater verständigte Polizei
Die Brüder, die das Auto wieder in Gang brachten, fuhren zunächst nach Hause. Der Vater der beiden verständigte schließlich die Polizei.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Aus dem Schlaf hochgeschreckt. |
|
|
|
Von Blinkerglas irritiert Schuss abgegeben
Der Jäger stellte sich in der Zwischenzeit ebenfalls der Polizei.
Bei der Befragung gab er an, dass er auf dem Hochstand eingeschlafen gewesen sei. Als er aufwachte, sei er der Meinung gewesen, das abgestellte Auto sei ein Wildschwein, auch weil das Blinkerglas helles Licht abgestrahlt hätte. Da habe er den Schuss mit seinem Jagdgewehr aus dem Hochsitzfenster abgegeben.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|

|
|
|
|
|
|
|
|
|
|

|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Projektil durchschlug Tür und Beifahrersitz
Das Projektil drang im Bereich der Fahrertür unmittelbar neben dem Außenspiegel in das Innere des Pkws ein. In weiterer Folge durchschlug es das Armaturenbrett beim Lenkrad und den Beifahrersitz und drang anschließend bei der Beifahrertür auf Höhe der Zierleiste aus.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 "Er hat sicher nicht fahrlässig gehandelt". |
|
|
|
Kollege nahm Jäger in Schutz
Der steirische Jäger wollte sich gegenüber dem ORF Burgenland nicht äußern. Ein zufällig beim Lokalaugenschein des ORF anwesender Jagdkollege aus Schmiedrait aber nahm ihn in Schutz.
"Es gibt keinen anständigeren Jäger als ihn. Er geht schon seit 40 Jahren jagen. Vielleicht war er erschrocken, weil er geschlafen hatte. Er hat sicherlich nicht fahrlässig gehandelt", sagte Reinhold Ulreich. "Ich glaube, dass da eine Sau war und er über sie drübergeschossen hat".
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Niemand verletzt
Ein mit dem Jäger durchgeführter Alkotest verlief negativ. Verletzt wurde niemand.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Die ORF.at-Foren sind allgemein zugängliche, offene und demokratische Diskursplattformen. Bitte bleiben Sie sachlich und bemühen Sie sich um eine faire und freundliche Diskussionsatmosphäre. Die Redaktion übernimmt keinerlei Verantwortung für den Inhalt der Beiträge, behält sich aber das Recht vor, krass unsachliche, rechtswidrige oder moralisch bedenkliche Beiträge sowie Beiträge, die dem Ansehen des Mediums schaden, zu löschen und nötigenfalls User aus der Debatte auszuschließen.
Sie als Verfasser haften für sämtliche von Ihnen veröffentlichte Beiträge selbst und können dafür auch gerichtlich zur Verantwortung gezogen werden. Beachten Sie daher bitte, dass auch die freie Meinungsäußerung im Internet den Schranken des geltenden Rechts, insbesondere des Strafgesetzbuches (Üble Nachrede, Ehrenbeleidigung etc.) und des Verbotsgesetzes, unterliegt. Die Redaktion behält sich vor, strafrechtlich relevante Tatbestände gegebenenfalls den zuständigen Behörden zur Kenntnis zu bringen.
Die Registrierungsbedingungen sind zu akzeptieren und einzuhalten, ebenso Chatiquette und Netiquette!
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|