Training für Mama und Baby

Für Mütter mit Babys ist es nicht leicht, sich fit zu halten. Kanga ist eine Methode, mit dem Kind zu trainieren. Vergleichbar mit einem Känguru tragen die Mütter die Babys dabei mit Tüchern am Körper. Eine Trainingsgruppe trifft sich jede Woche im Eisenstädter Schlosspark.

Jacqueline Wutzelhofer und ihre elf Monate alte Tochter Lauren sind jede Woche beim Kanga-Training dabei: „Wir lieben das Kanga-Training und es macht uns großen Spaß - nicht nur mir, sondern der Lauren und wir werden einfach fit.“ Perfekt sei, dass man tratschen und turnen könne, so Wutzelhofer. Auch Karoline Klein und ihr sieben Monate alter Sohn Theo schätzen das Training. Es sei eine tolle Alternative, wenn man nach den Strapazen der Schwangerschaft wieder fit werden wolle, so Klein. Normalerweise gebe es beim Training auch kein Genörgel von den Kindern.

Kanga-Training im Schlosspark

Übungen auf Mütter abgestimmt

Kanga-Training erhöht die Kondition und Ausdauer der Mütter, während die Babys ruhig mitschaukeln. Die Übungen seien ideal für Mütter nach der Geburt, sagte Trainerin Alexandra Probst. So werde zum Beispiel der Beckenboden geschont und gestärkt. „Und die Babys sind dabei und kuscheln an der Mama“, so Probst. Wichtig beim Training ist, dass die Babys richtig getragen und gut gestützt werden.

Kanga-Training im Schlosspark

ORF

Die Mütter treffen sich im Schlosspark zum Training

Eine Kanga ist ursprünglich ein typisches afrikanisches Kleidungsstück. Das bedruckte Baumwolltuch kann als Rock, Kleid oder eben zum Tragen der Kinder verwendet werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Kanga zu falten.

(Sendungshinweis: „Guten Morgen Burgenland“, 3.10.2017)