Nützliche Schmetterlinge gegen Schädlinge

In einem gesunden Garten wohnen pflichtbewusste Nützlinge. Dazu zählen unter anderem Wildbienen, Hummeln, Florfliegen, Ohrwürmer oder Schmetterlinge. Aber auch Fledermäuse und Igel sind hilfreich bei der giftfreien Schädlingsbekämpfung.

Schmetterlinge erfreuen sich im Garten besonderer Beliebtheit. Trotzdem ist die Vielfalt der Schmetterlinge rückläufig. Weltweit gibt es 180.000 verschiedene Arten. Jeder Gartenbesitzer kann mit einem entsprechenden Angebot zur Vermehrung beitragen. Dazu ist es notwendig, passende Nahrungsquellen und Unterkünfte bereit zu stellen.

Ein Hochbeet voller Nützlingspflanzen ist für kleine Gartenhelfer und Schmetterlinge ein Paradies. Wildkräuter wie zum Beispiel Brennessel und Gundelrebe sind vor allem zuerst für die Schmetterlingsraupen eine wichtige Futterquelle. Dost, Salbei, Lavendel, Thymian, Schafgarbe, Aster und Fetthenne mögen die Falter gerne in den Beeten.

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Uschi Zezelitsch über natürliche Schmetterlinge

Unterschlupfmöglichkeiten bieten

Wenn Ihr Garten keine Möglichkeit für Steinhaufen oder Baumhöhlen hat, können sie den Schmetterlingen mit einem Haus wie diesem gute Unterschlupfmöglichkeiten bieten. In Schmetterlingshäusern fühlen sich auch Blattlausvernichter namens Marienkäfer wohl.

Sendungshinweis

„Radio Burgenland Vormittag“, 9.5.2017

Unterkünfte für andere Nützlinge sind Ohrwurmtöpfe, Fledermauskästen, Schmetterlingshäuser, Igelhäuser und Hummelnistkästen sind weitere Alternativen, wenn zu wenig oder gar keine natürlichen Wohnräume für Nützlinge vorhanden sind. Wenn Nützlingshäuser nicht bewohnt werden hat es oft jenen Grund, dass die Füllung nicht den Bedürfnissen der Insekten angepasst ist, das Haus auf der falschen Seite steht (süd-ost ist optimal) und Wind und Regen ausgesetzt ist.

Die Tipps zum Nachlesen

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