8. August: Tag der Katze
All jene, die eine Katze zuhause haben, können sie am Tag der Katze verwöhnen. Doch der Tag der Katze wurde ursprünglich wegen einem ernsten Thema eingeführt: Zum einen wollte man auf die Kastration aufmerksam machen, damit sich die Tiere nicht unkontrolliert vermehren oder Krankheiten verbreiten.

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Grausame Methoden
Oft wird dem Problem noch immer durch grausame Methoden begegnet. Die Katzen werden erschossen, vergiftet, erschlagen, ertränkt oder auf eine andere Art umgebracht. Und das hat mit Tierschutz nichts zu tun.
Sendungshinweis: „Guten Morgen Burgenland“, 8.8.2012
Katzen als „Abfallvertilger“
Mit beginnender Sesshaftigkeit der Menschen schloss die Katze sich ihnen – zunächst als Abfallvertilger am Rand von Siedlungen lebend – an. Vermutlich kam es infolge der sich daraus ergebenden beiderseitigen Vorteile allmählich zur Selbstdomestikation der Tiere.

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„Charly“ macht es sich bequem

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9.000 Jahre alte Knochen entdeckt
Knochen kleinerer Katzen wurden zusammen mit menschlichen Knochen aus einer Zeit von vor bereits 9.000 Jahren in Mesopotamien, Südost-Anatolien und Jordanien gefunden. In Jericho wurden bei Ausgrabungen Katzenskelette entdeckt, die auf das 6. Jahrtausend v. Chr. datiert wurden. Dort betrachtete man die Katze vermutlich eher als Beute- denn als Haustier.

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Schlafen, „Hekates“ Lieblingsbeschäftigung
Im achten Jahrtausend vor Christus zähmte man auch auf Zypern Katzen. 2004 entdeckte man dort in einer Grabstätte Katzenexemplare, die an Wildkatzen erinnerten, aber noch nicht domestiziert waren.
„Miau“ die Sprache der Hauskatze
Wildkatzen kennen nur Fauch- und Knurrlaute. Die klassischen „Miau“-Laute sind nach Auffassung einiger Forscher eine Art Sprache der Hauskatzen, um mit dem Menschen verbal kommunizieren zu können – andere sind wiederum der Ansicht, hierbei handele es sich lediglich um eine Fortführung der Babysprache, die ansonsten nur Katzenjunge gegenüber ihren Müttern verwenden.
Das Schicksal von Streunern
Zum anderen will man mit dem „Tag der Katze“ auch auf vom Aussterben bedrohte Arten und das Schicksal von Streunern aufmerksam zu machen. Nicht allen Katzen geht es so gut wie den Hauskatzen in Europa. Wie der WWF berichtet, sind Katzen eine der am stärksten bedrohten Tierarten. 36 Katzenarten sind vom Aussterben bedroht.

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„Strolchi“ will mit in den Urlaub

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Großkatzen besonders bedroht
Bei 30 Arten geht der Bestand der lebenden Tiere noch immer zurück. Am schlimmsten sei die Lage der Großkatzen, genau der Tiger. Während es Anfang des 20. Jahrhunderts noch rund 100.000 frei lebende Exemplare gab, sind es derzeit höchstens 3.200.
Publiziert am 08.08.2012

