Exoten auf der Weide

Murbodner und Holsteinfriesan - hinter diesen Bezeichnungen verbergen sich sehr seltene Rinderrassen, die im Südburgenland eine neue Heimat gefunden haben.

Der Landwirt Franz Luif aus Schmiedrait im Bezirk Oberwart hat 70 Rinder verschiedenster Rassen wie etwa Pinzgauer und Jersey, sein Hauptinteresse gilt aber der vom Aussterben bedrohten Murbodner, von denen Franz Luif 15 Tiere besitzt.

Murbodner

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Murbodner

„Die Murbodner sind eine sehr robuste steirische Rasse, die von der Milchleistung her zu schwach waren und deswegen jetzt auf Fleisch gezüchtet werden. Die Herde ist gemischt, aber der Stier ist ein Murbodner und deckt im Prinzip die gesamte Herde“, erläutert Luif.

Holsteinfresian

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Holsteinfriesian

Holsteiner in Grafenschachen

Wenige Kilometer von Schmiedrait entfernt in Unterwaldbauern einem Ortsteil von Grafenschachen stehen 85 Holsteinfriesian im Stall. Sie sind ausgezeichnete Milchkühe und liefern täglich 1.200 Liter Milch. Die Kühe gehören Gerhard Kappl, der die Holsteinfriesian schon seit 1984 hält - eine sehr genügsame Rasse. „Die Tiere geben die meiste Milch mit dem wenigsten Futteraufwand“, so Kappl.

Sendungshinweis:

„Radio Burgenland Nachmittag“, 9.7.2012

Kleinwüchsige Dexter

In Wörterberg weiden sogenannte Dexter. Der Nebenerwerbslandwirt Otto Pfeiffer importierte einen Teil der Herde aus Dänemark. 20 Tiere hat er mittlerweile, Chef der Herde ist Zuchtstier Balu, der schon für Nachwuchs sorgte. „Von den männlichen Tieren wird das Fleisch verwertet und die weiblichen werden als Milchkühe gehalten“, so Pfeiffer.

Dexter

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Dexter

Die Nachfrage nach den Dexter-Rindern ist sehr groß. Otto Pfeiffer verkauft seine Tiere an Bauern, die ebenfalls züchten möchten.