Sicher im Schulbus

Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) haben in Kooperation mit dem Landesschulrat die Aktion „Meine Busschule“ ins Leben gerufen. Dabei geht es um das richtige Verhalten rund um den Schulbus.

Im vergangenen Jahr hatten laut einer Studie des Verkehrsklub Österreich (VCÖ) 538 Kinder Unfälle auf dem Weg zur Schule. Zur Steigerung der Sicherheit in und rund um den Schulbus wurde daher am Donnerstag die Aktion „Meine Busschule“ erstmals in der Volksschule Siegendorf präsentiert. Es ist ein Pilotprojekt, dass sich an jüngere Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur vierten Schulstufe richtet.

Der Schulbus sei statistisch gesehen, ein relativ sicheres Verkehrsmittel, trotzdem komme es immer wieder zu schweren Unfällen bzw. aufsehenerregenden Unfallhergängen mit Schulbussen, so AUVA-Experte Bernd Toplak.

„Maxl“ zeigt, was alles passieren kann

Spielerisch Gefahren erkennen

Die Kinder werden bei diesem Projekt spielerisch für die Gefahren sensibilisiert, die sie auf ihrem Weg in die Schule mit dem Bus erwarten könnten. Das Unfallrisiko soll so verringert werden, der Schulweg solle so sicher gemacht werden wie möglich, sagte Landesschulratspräsident Heinz Josef Zitz. Die Aktion wird derzeit an Volksschulen im Burgenland und in Niederösterreich durchgeführt.