Volksgruppen fordern mehr Beachtung

Österreichs sechs Volksgruppenbeiräte fordern von einer künftigen Bundesregierung mehr Beachtung und eine Aufstockung der seit 20 Jahren „eingefrorenen“ Volksgruppenförderung auf zumindest den doppelten Betrag.

Die Bilanz der abtretenden Regierung fällt laut ihnen dürftig aus. So habe sich bei der auf Eis liegenden Modernisierung des Volksgruppengesetzes nichts weiter bewegt. „Wenn man es ernst nimmt mit dem Stolz auf die Vielfalt, dann muss man auch die Grundlage schaffen“, meinte dazu Martin Ivancsics, der die Burgenlandkroaten vertritt. Anstelle freundlicher Worte von den Parlamentsklubs brauche es Taten.

Sitzung der Volksgruppenbeiräte

Petar Tyran

Volksgruppenbeiräte

Verdoppelung der Förderung gefordert

Aber nicht nur eine Modernisierung des Volksgruppengesetzes fordern die Beiräte ein. So sei die Förderung autochthoner Minderheiten seit langem bei etwa 3,6 Millionen Euro im Jahr eingefroren. Diese gehöre „zumindest verdoppelt“.

Link: