Burgenländerin in Florida: „Nacht überstanden“

In Florida in den USA herrscht wegen des Hurrikans „Irma“ Ausnahmezustand. Auch wenn „Irma “ bereits etwas an Kraft verloren hat, zieht er eine Spur der Verwüstung hinter sich her. Unter den betroffenen Personen befindet sich auch eine Burgenländerin.

Daniela Filipovits-Flasch und ihr Mann kommen aus Lockenhaus und sind momentan bei Verwandten zu Besuch in Florida. Sie bangten in den letzten Tagen, aber vor allem in der Nacht auf Montag. In Daytona Beach verbarrikadierten sie sich in einem Haus vor dem Hurrikan. Sie überstanden die Nacht einigermaßen gut. ORF-Burgenland-Redakteurin Barbara Maras Egermann telefonierte am Montag mit Daniela Filipovits - Flasch.

„Es war ein schlimmer Sturm. Man sieht schon Beschädigungen am Haus, aber es ist keine Überflutung hier wo wir sind“, meinte Filipovits-Flasch erleichtert. Nach einer Weile haben sie den Fernseher abgeschaltet und abgewartet. Jetzt wollen die beiden Lockenhauser ihren geplanten Heimflug am Freitag erreichen - einen früheren Flug zu bekommen, sei unrealistisch meinte Filipovits-Flasch, da der Flughafen derzeit sogar noch gesperrt sei.

Besuch bei Verwandten

Die Lockenhauserin und ihr Mann befinden sich momentan aufgrund eines Verwandtschaftsbesuches in den USA - mehr dazu in Burgenländerin in Florida: „Wir leben in Angst“. „Hier bei uns ist die Welt halbwegs in Ordnung“, gibt Filipovits-Flasch in Radio Burgenland. Sie hoffte, dass sie sich in Daytona Beach halbwegs in Sicherheit befindet.

Daniela Filipovits-Flasch

ORF

Daniela Filipovits-Flasch im Gespräch mit Radio Burgenland-Moderatorin Nicole Aigner

„Ich konnte es mir nicht vorstellen, was es bedeutet in Gefahr zu sein und auf der Flucht zu sein“, so Filipovits-Flasch. Die Angst setze ihrem Körper zu, mittlerweile leidet die Architektin an einer Grippe. „Ich hoffe, dass wir am Freitag unseren Flug nach Hause antreten können“, so die Lockenhauserin.