Zeit für die Grippeimpfung
Husten, Schnupfen und Heiserkeit plagen derzeit viele Menschen im Burgenland - denn wenn es draußen kälter wird, ist das Immunsystem geschächt, die Viren haben ein leichtes Spiel. Auf alle Fälle sollte man Verkühlungen nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Man sollte sich schonen und auskurieren, sonst könnte das Ganze hartnäckig werden, rät Allgemeinmedizinerin Waltraud Jagnjic aus Klingenbach (Bezirk Eisenstadt Umgebung).
„Auf all diese grippalen, meist viralen Infekte, kann sich eine bakterielle Entzündung aufpfropfen. Und daraus können dann ganz massive Entzündungen werden, die wirklich ernsthafte Erkrankungen verursachen können“, sagt die Ärztin.

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Gefährliche Grippe
Besonders kritisch ist es, wenn man die Influenza oder echte Grippe erwischt. Die Symptome sind plötzlich hohes Fieber sowie starke Muskel- und Gelenkschmerzen. Der Organismus wird durch die Grippeviren stark geschwächt. Es kann Wochen dauern, bis man sich davon wieder erholt.
1.000 Grippetote pro Jahr
Laut Österreichischem Impfplan sterben jährlich 1.000 Menschen an der Influenza. Die meisten Todesfälle betreffen Menschen über 65 Jahre. Deshalb sollten sich Ältere und chronisch Kranke auf alle Fälle gegen Grippe impfen lassen.
„Man kann natürlich auch trotz der Grippeimpfung grippale Infekte bekommen, dagegen ist man durch die Grippeimpfung nicht geschützt. Aber gegen die richtige Grippe hat man einen sehr guten Schutz“, sagt die Allgemeinmedizinerin.

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Zeit für die Impfung
Jetzt ist der beste Zeitpunkt für eine Impfung. Der Schutz setzt nach etwa zwei Wochen ein, damit ist man gerüstet. Denn erfahrungsgemäß rollt die Grippewelle meist im Jänner und Februar.
Publiziert am 02.11.2012

