SPÖ als „Jugendpartei Nummer eins“
In der kommenden Legislaturperiode werden in der burgenländischen Gemeindepolitik soviel SPÖ-Jugendgemeinderäte mitarbeiten wie nie zuvor - nämlich 132. Wahlziel waren 130. Unter den 132 SPÖ-Jugendgemeinderäten ist keiner älter als 28 Jahre. Sie alle hätten von den Wählern große Zustimmung bekommen, bilanziert Landeshauptmann Hans Niessl.
„Unsere Jugendkandidaten - und das hat die Analyse ergeben - waren im gesamten Burgenland die Vorzugsstimmen-Kaiser. Keine andere Altersgruppe hat so viele Vorzugsstimmen bekommen wie unsere Jugendkandidaten“, so der Landeshauptmann.
Jüngster Bürgermeister, jüngster Vize
Die SPÖ stellt auch den jüngsten Bürgermeister und den jüngsten Vize-Bürgermeister des Landes. Manuel Bauer ist 23 Jahre alt und Vize-Ortschef in Pöttelsdorf (Bezirk Mattersburg). Der 26-jährige Jürgen Marx bekam bei seinem ersten Antreten bei der Bürgermeisterwahl in Mörbisch (Bezirk Eisenstadt Umgebung) 57 Prozent der Stimmen.
„Was ich gelernt habe, ist, dass es nicht alleine auf das Alter ankommt. Wichtig ist, wenn die Menschen sehen, dass es jemand gibt, der ihnen zuhört, der die Probleme aus den Gesprächen heraushört und diese Probleme dann löst“, sagt Jürgen Marx.
Konzept für Jugendbudget
Ein Vorhaben, das die Junge SPÖ in den Gemeinden umsetzen möchte, ist das sogenannte Jugendbudget. Dafür gebe es ein eigenes Konzept und schon in Kürze würden die ersten Gemeinden diese Forderung der SJ erfüllen, sagt SJ-Landesvorsitzender Kilian Brandstätter.
Publiziert am 30.10.2012

