Japanisch Wohnen in Raiding

In Raiding ist das sogenannte Stork-Haus eröffnet worden. Auf Initiative des in Raiding und Tokio lebenden Kulturjournalisten Roland Hagenberg errichten japanische Stararchitekten zehn Gästehäuser in der mittelburgenländischen Gemeinde.

Auf einem Grundstück mitten in Raiding steht das Stork-Haus - ein architektonisch äußerst spannendes Haus. Nach Entwürfen des japanischen Architekten Terunobu Fujimori entstand auf fünf mal fünf Metern Grundfläche ein innovatives Häuschen aus Holz, Ziegel und Stroh. Im Juni wurde mit dem Bau begonnen, ab sofort können dort die ersten Gäste übernachten. Die Kosten betragen rund 150.000 Euro, finanziert wurde das Projekt ausschließlich über Sponsoren, sagt Initiator Roland Hagenberg.

Strork-Haus

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Reduzierte Architektur

Auf dem Dach gibt es ein Vogelnest für eine Storchenfamilie und im Häuschen finden vier Menschen Platz. Fußboden und Möbel wurden aus burgenländischer Eiche gefertigt. Die Ausstattung selbst ist reduziert auf das Wesentliche und entspricht damit der japanischen Lebensart.

Strork-Haus

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Das Stork-House in Raiding darf sicher als die ungewöhnlichste Gästeunterkunft im Burgenland bezeichnet werden. Nächstes Jahr soll das zweite Haus im Rahmen des Projektes realisiert werden.