„Herbstferien“: Betroffene befragen

Mit dem Nationalfeiertag beginnen an vielen burgenländischen Schulen „Herbstferien“. Für berufstätige Eltern sind die Ferien oft ein Problem, wenn sie keine Betreuung für ihre Kinder haben. Landesschulratspräsident Gerhard Resch sprach sich für eine Befragung aus.

„Ich bin dafür, dass wir die Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten dazu befragen“, sagte Gerhard Resch in „Burgenland heute“. Nach Gesprächen mit den Lehrern sollte dann die Entscheidung den Politikern dargelegt werden.

Gerhard Resch

ORF

Landeschulratspräsident Gerhard Resch

Am wichtigsten sei ihm die Meinung der Erziehungsberechtigten, weil es für berufstätige Eltern und Alleinerziehende immer schwieriger werde, eine Betreuung für ihre Kinder zu finden, sagte Resch.

Mehrheit der User dagegen

Obwohl es in Österreich keine „Herbstferien“ gibt, haben die meisten Schüler im Burgenland ab heute eineinhalb Wochen schulfrei. Grund dafür sind die sogenannten schulautonomen Tage. Bei einer Abstimmung auf burgenland.ORF.at haben sich 61 Prozent der User gegen Herbstferien ausgesprochen, das Ergebnis ist nicht repräsentativ - mehr dazu in „Herbstferien“: Ja oder Nein?.