Kooperation im Herzen Europas soll weiter laufen

„Centrope“ steht für eine länderübergreifende Zusammenarbeit im Herzen Europas. Bei einem Gipfel in Pamhagen, hat man sich dazu bekannt, dass man nach auch nach der aktuellen Förderperiode weiter zusammenarbeiten will.

Der Begriff „Centrope“ steht für die Partnerschaft von Regionen der vier Länder Österreich, Ungarn, Slowakei und Tschechien. Auch das Burgenland spielt - gemeinsam mit den Nachbarbundesländern Wien und Niederösterreich eine wichtige Rolle dabei.

Grenzüberschreitende Projekte

Die Schiffe des Twin City Liners zwischen Wien und Bratislava, eine Internet-Plattform speziell für die Tourismusangebote der Centrope-Region und ein Naturschutzprojekt zur Wiederherstellung von Wildtier-Wanderwegen zwischen den Alpen und den Karpaten: Das sind nur einige Beispiele für grenzüberschreitende Projekte, die in den vergangenen Jahren in der Centrope-Region auf die Beine gestellt wurden.

Kooperation läuft weiter

Diese breite regionale Kooperation im Herzen Europas soll auch in Zukunft fortgeführt werden. Darauf haben sich die verantwortlichen Politiker beim Centrope-Gipfel in Pamhagen (Bez. Neusiedl/See) geeinigt, erklärte Gastgeber, Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ).

„Wir werden die Finanzierung selbst auf die Beine stellen. Es gibt hier einen Finanzierungsschlüssel zwischen den einzelnen Regionen. Es geht uns darum, dass die Arbeit von Centrope weitergeführt wird. Und es geht um wichtige Themen - etwa die Verkehrsfrage, um die Forschung, um neue Arbeitsplätze und Betriebsansiedlungen“, so Niessl.

Weitere Förderungen?

Neben den Förderungen für grenzüberschreitende Projekte, ging es in Pamhagen aber auch um die Zukunft der regionalen EU-Förderungen. Die Entscheidung darüber, ob das Burgenland in der nächsten EU-Förderperiode Übergangsregion wird und damit weiter Geld aus Brüssel fließt, soll im ersten Halbjahr 2013 fallen, sagte EU-Spitzenbeamter Wolfgang Streitenberger.

Als Übergangsregion sollen alle EU-Regionen eingestuft werden, deren Bruttoinlandsprodukt zwischen 75 und 90 Prozent des durchschnittlichen EU-Bruttoinlandsprodukts liegt. Doch einige EU-Staaten wollen aus Spargründen diese Förderkategorie streichen.